Kino

Tom Hardy ist idealer "Mad Max"

Während Mel Gibson weder bei "Mad Max 4" noch bei "Lethal Weapon 5" dabei ist, lobt er zumindest seinen "Mad Max"-Nachfolger Tom Hardy in den höchsten Tönen.

Mel Gibson ist ja immer für eine Schlagzeile gut, und bei ihm muss es sich ja auch nicht unbedingt immer um ein neues Kinoprojekt handeln. In diesem konkreten Fall aber geht es um die hohe Filmkunst, genauer gesagt sogar um zwei legendäre Leinwandserien, die ihn einst weltberühmt machten: Die "Lethal Weapon"-Actionkrimiserie, wo er an der Seite von Danny Glover zwischen 1987 und 1998 insgesamt vier Mal den coolen, wenn auch leicht suizidgefährdeten Cop markierte. Und die grandiose Science-Fiction-Saga "Mad Max", in der er zwischen 1978 und 1985 drei Mal den Titelhelden spielte. Das Kuriose ist nur: er wird weder bei der einen noch bei der anderen Fortsetzung mit von der Partie sein. Gibson gibt durchaus zu, dass die "Lethal Weapon"-Filme für ihn und seinen Partner Danny Glover ein Erfolg auf ganzer Linie waren. Doch einfach nur so an einem fünften Teil mitzuwirken, das wollte er nicht. Nichts desto Trotz arbeitet Gibsons alter Weggefährte, der Regisseur Richard Donner, fieberhaft an einem Nachfolger, in dem dann dieselben Figuren von anderen Schauspielern verkörpert werden. Dass Gibson noch einmal den "Mad Max" geben würde, war sowieso höchst unwahrscheinlich. Schließlich steht schon lange fest, dass Tom Hardy, der gerade als fieser Bösewicht Bane in "The Dark Knight Rises" für Furore sorgt, die Titelfigur in "Mad Max: Fury Road" übernehmen wird. Und dafür bekam er nun sogar Segen von allerhöchster Stelle. Nicht vom Papst, versteht sich, sondern von Hardys Vorgänger höchstpersönlich. Mel Gibson sagte wörtlich: "Ich habe mich mit Tom unterhalten, er ist wirklich ein netter Kerl. Und ich denke, er ist für diese Rolle genau der Richtige."

 

"Wonder Woman" Megan Gale geht mit auf die "Fury Road"

Inzwischen sind auch weitere Details zu "Mad Max: Fury Road", bei dem wie bei den Vorgängern Dr. George Miller Regie führt, durchgesickert. So wird Megan Gale, die eigentlich die Wonder Woman in Millers nun auf Eis gelegtem "Justice League of America" spielen sollte, mit an Bord sein. Und zur Story: Mad Max wird auf seiner Flucht durch die Outbacks zusammen mit ein paar Weggefährten von der Herrscherin Furiosa (Charlize Theron) in deren überdimensionalem Kriegs-Truck gefangen genommen. Im Laufe der Handlung kommt es auf der Straße zu einer bombastischen Schlacht, in der Mad Max versucht, den Truck in Sicherheit zu bringen. Fans des SciFi-Spektakels werden sich allerdings noch gedulden müssen, denn "Mad Max: Fury Road" wird erst 2013 in die Kinos kommen.



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