Kino

Tom Cruise vs. Drohne in "Top Gun 2"

Hightech gegen Himmelhunde wird das zentrale Thema der "Top Gun"-Fortsetzung, verrät Produzent Jerry Bruckheimer.

Tom Cruise vs. Drohne in "Top Gun 2"
Tom Cruise vs. Drohne in "Top Gun 2" (Paramount) Paramount

Ab diesem Monat gilt ein sogenannter "First Look"-Deal zwischen Hollywoods Superproduzent Jerry Bruckheimer (u.a. die "Fluch der Karibik"-Reihe) und dem Filmriesen Paramount. Für das Studio bedeutet ein Vorkaufsrecht auf alle Projekte, die Bruckheimer auf die Leinwand bringen möchte. Die ersten beiden Filme sollen Fortsetzungen sein: "Beverly Hills Cop 4" und die des 80er-Jahre Fliegerdramas "Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel". Während der Vorstellung seines neuen Buches "When Lightning Strikes, Four Decades of Filmmaking" verriet Jerry Bruckheimer erste Details zu "Top Gun 2", ein Projekt, das ihm schon sehr lange Kopfschmerzen bereitet: "Wir wollen diesen Film seit 30 Jahren machen und endlich kommen wir in die Nähe seiner Realisierung", sagt Bruckheimer. "Mein Partner Don Simpson und ich haben etwas versucht und sind gescheitert. Tom Cruise übernahm und scheiterte mit seiner Idee. Aber jetzt sind wir dran."

 

Wer soll bei "Top Gun 2" im Regiestuhl sitzen?

Besonders bitter war der Tod des "Top Gun"-Regisseurs Tony Scott, der sich 2012 von einer Brücke stürzte. Die Fortsetzung war eines seiner Herzensprojekte und galt danach eigentlich als abgehakt. Doch Jerry Bruckheimer hat mittlerweile sogar eine Story. Während sich "Top Gun" vor 28 Jahren, mitten im Kalten Krieg, noch in Hurra-Patriotismus erging, soll sich die Fortsetzung mit Kriegsführung in einer veränderten Welt beschäftigen: "Das Konzept, kurz gesagt, sind Piloten, die durch neue Drohnen-Technologie überflüssig geworden sind. Cruise zeigt den Technokraten, dass sie eben nicht überflüssig sind. Piloten werden gebraucht und sie bleiben", erklärt der Produzent. Seine "Top Gun"-Sorgen ist Jerry Bruckheimer jedoch noch nicht ganz los: "Wir sind erst in der Startphase. Tom ist hochbeschäftigt. Gut für ihn, aber wir haben das Problem, einen Termin für den Dreh mit ihm zu finden. Dann müssen wir einen Kostenplan haben, der bei Paramount ein gutes Gefühl erzeugt", so Bruckheimer. Und fügt hinzu, dass es auch noch keinen Regisseur für "Top Gun 2" gibt. Der vielbeschäftigte Tom Cruise ist ab 29. Mai mit "Edge of Tomorrow" wieder in den Kinos. Der Sci-Fi-Kracher zeigt ihn als Soldaten, der "murmeltiermäßig" immer wieder dieselbe Schlacht durchstehen muss.



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