Kino

Tom Cruise lebt seit seiner Kindheit gefährlich

Man braucht Mut, um auf eine Bühne zu treten. In "Rock of Ages" traut sich Tom Cruise sogar das. Sonst sind seine Stunts eher halsbrecherischer Natur.

Ob Tom Cruise nun am höchsten Gebäude der Welt hängt, einen Berg erklimmt oder Verfolgungsjagden veranstaltet: Er liebt den Nervenkitzel und macht bekanntermaßen eine Menge seiner Stunts selbst. Den Hang zum gefährlichen Leben hat Cruise schon von Kindesbeinen an, wie er jetzt verriet. "Schon so lange ich mich erinnern kann, wollte ich Motorräder und Rennautos fahren. Ich wollte Sprünge und Stunts machen. Zu jedem Geburtstag habe ich mir nur ein Motorrad gewünscht. Als ich dann zwölf war, habe ich mir mein eigenes gekauft." Und wo gehobelt wird, da fallen Menschen. "Ich hatte eine Menge Unfälle, weil ich gerne schnell fahre. Ich habe Rampen gebaut und versucht, mit meinem Motorrad über Mülltonnen zu springen, es mir selbst beizubringen." Derlei Übermut hat auch Spuren hinterlassen. So hat sich Cruise nicht nur ganze dreimal die Nase gebrochen, sondern auch ein Bein.

 

Von der Rampe auf die Bühne

Und auch Lampenfieber ist Cruise anscheinend fremd, wie er ab dem 14. Juni in dem Musical "Rock of Ages" als klassischer 80er-Jahre Musiker unter Beweis stellt. Denn immerhin hatte er vor dieser Rolle noch nie Gesangsunterricht. Auf die Frage des Regisseurs, ob er denn einen Ton halten könne, antwortete er. "Nun, das werden wir sehen, nicht wahr? Entweder funktioniert es, oder es wird furchtbar." Die Vorbreitung auf den Part ging er unter der Anleitung des Guns N' Roses-Stimmtrainers gewohnt professionell an: "Das ist, wie wenn man einen neuen Sport lernt oder die Fähigkeit eines Charakters", so Cruise. Die neuen Gesangskünsten des Superstars können Zuschauer und Zuhörer ab dem 14. Mai in "Rock of Ages" bewundern.



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