Kino

Tom Cruise fordert Rauswurf aller Hotelgäste für Solo-Dinner

Weil Superstar Tom Cruise in einem Hotel in Montenegro alleine abendessen wollte, forderte er, alle anderen Gäste zu verbannen. Damit kam er jedoch nicht durch…

Der Chef des Forza Mare Hotels in Dobrota im ehemals zu Jugoslawien gehörenden Montenegro ist empört! Zwar ist der Leiter der Edel-Absteige Sonderwünsche seiner illustren Gäste gewöhnt - schließlich zieht die malerische Bucht und die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende Altstadt von Kotor Besucher aus aller Welt an. Doch was Hollywood-Star Tom Cruise verlangte, das ging schlicht zu weit. Denn der exzentrische Mime wollte unbedingt ungestört im berühmten Restaurant des Hotels speisen und forderte dafür kurzerhand, dass alle andern Gäste entfernt werden! Doch da biss der "Mission: Impossible"-Star bei dem Hotelier, der nicht namentlich genannt werden will, auf Granit: "Das Hotel ist ausgebucht, es wäre extrem unfair den anderen Gästen gegenüber gewesen!" Schließlich ist das Restaurant des Forza Mare für seine landestypischen Spezialitäten berühmt, für die nur Zutaten aus der Umgebung verwendet werden. Diese Leckereien wollte sich auch Cruise trotz der Absage nicht entgehen lassen. Daher ließ er sich einfach ein komplettes Seafood-Buffet auf seine Luxusyacht "Lady S" liefern, die in der Bucht von Kotor vor Anker lag.

 

Ganz schlechte PR für den PR-Profi

So konnte Tom an Bord seines Bootes dann doch noch sein Dinner for One genießen. Allerdings hat er sich mit dieser Aktion in Montenegro sicher keine Freunde gemacht. Doch auch in der Heimat hat der einstige Topstar, der sich selbst stets als Kumpeltyp inszeniert, derzeit Gegenwind: Zwei ehemalige Mitglieder der Scientology-Sekte werfen der totalitären Organisation vor, Toms Kinder mit Ex-Frau Nicole Kidman systematisch gegen ihre Mutter aufgehetzt zu haben. John Brousseau sagt: "Sie lehnen Nicole ab, weil man sie dazu angewiesen hat." Demnach hätten Tochter Bella und Sohn Connor einen Kurs namens PTS/SP besucht. Das stehe für "Potential Trouble Source/Suppressive Person", deutsch etwa "Potenzielle Quelle für Ärger und Unterdrückerische Personen" im Umfeld von Scientology-Mitgliedern. Brousseau berichtet dazu: "Bella und Connor haben mir danach ins Ohr geflüstert 'JB, Nicole ist eine SP! Unsere Mutter ist eine SP - Wir hassen es, wenn wir sie besuchen müssen!'" Das ist insofern besonders pikant, als Toms aktuelle Ex Katie Holmes ganz ähnliche Ängste bezüglich der gemeinsamen Tochter Suri zum Ausdruck gebracht hat. John Brousseau ergänzte außerdem, dass Scientology-Mitglieder offiziell angehalten würden, alle Filme mit Tom Cruise anzusehen, während Sektenmitglieder, die einen Film mit Nicole Kidman ansehen und davon berichten, von der Sekte schikaniert würden. Tom Cruises Sprecher, der Anwalt Bert Fields, hat die Vorwürfe sofort dementiert und den zugehörigen Artikel in der Zeitschrift "Vanity Fair" als "Aufguss alter langweiliger Lügen, die schon in jedem Käseblatt standen" abgetan.



Tags:
TV Movie empfiehlt