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Todesdrohung & Beleidigung: Ex-GZSZ-Star Mustafa Alin verurteilt!

Der ehemalige „GZSZ“-Schauspieler Mustafa Alin ist zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Es wird vermutlich nicht die einzige bleiben.

Ex-GZSZ-Star Mustafa Alin verurteilt
Der ehemalige "GZSZ"-Darsteller Mustafa Alin wurde verurteilt. Foto: Instagram/Mustafa Alin

Update vom 28.10. um 13.08 Uhr:

Der ehemalige GZSZ-Star Mustafa Alin ist in Hannover zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt worden. 180 Tagessätze zu je 60 Euro, das entspricht einem Gesamtbetrag von 10.800 Euro, muss der frühere Schauspieler wegen Beleidigung und Bedrohung zahlen.

Vor Gericht räumte der einstige Darsteller ein, eine Mitarbeiterin eines Baumarkts heimlich gefilmt und das Video ohne ihr Einverständnis veröffentlicht zu haben. Sie hatte ihn auf die Maskenpflicht hingewiesen, nachdem Alin den Markt ohne Mund-Nasen-Schutz betreten wollte. Daraufhin geriet er mit dem Marktleiter aneinander, bedrohte ihn mit dem Tod. Zudem gab Alin zu, mehrere Zollbeamte im Sommer 2020 via Instagram beleidigt zu haben. 

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Die Verhandlung am 28. Oktober bildete nur den Auftakt einer Reihe von Verfahren, die im Zusammenhang mit der Pandemie gegen Alin laufen. 

Update vom 22.10. um 10.29 Uhr:

Es wurde geprüft, ob die Untersuchungshaft bei Alin nötig ist. Wie das "Redaktionsnetzwerk Deutschland" berichtet, sei der Haftprüfungstermin aber recht eindeutig verlaufen: Bis zur Hauptverhandlung am 28. Oktober bleibe er in der JVA Hannover. Ab dann wird erst über die eigentlichen Vergehen entschieden.

Update vom 18.10. um 11:41 Uhr:

Inzwischen wurde Mustafa Alin festgenommen. Wie die "Bild" berichtet, wurde der Schauspieler am Sonntag in Hannover festgenommen, sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Laut Gerichtssprecher Carsten Knepper handele es sich hierbei um eine "Hauptverhandlungshaft", die sicherstellen soll, dass die ursprüngliche Gerichtsverhandlung überhaupt stattfinden kann.

Ursprüngliche Meldung:

Seit 2017 ist Mustafa Alin nicht mehr bei „GZSZ“ zu sehen. 2019 folgten noch Auftritte bei „Notruf Hafenkante“ und „SOKO Köln“, danach wurde es aber ruhig um den Schauspieler. Bis er 2020 dadurch Aufmerksamkeit erlangte, da er als Corona-Leugner diverse Verschwörungsmythen verbreitete.

So schlich er sich mit einer angeblichen Verletzung in die Notaufnahme eines Krankenhauses und filmte seine „Entdeckung“ - nämlich, dass da ja gar keine COVID-Patienten lagen. Dass diese in einer Quarantäne-Station liegen mussten, ist ihm dabei wohl nicht eingefallen.

Nun wurde ein Haftbefehl gegen den 43-Jährigen erlassen. Er hatte nämlich einen Gerichtstermin nicht wahrgenommen. Alin werden mehrere Straftaten vorgeworfen, darunter Beleidigung und Bedrohung. Der Grund: Natürlich der Mund-Nasen-Schutz. Den wollte er in einem Baumarkt nicht tragen. Als eine Mitarbeiterin ihn bat, das Gebäude zu verlassen, weigerte er sich und filmte alles für Instagram – ohne die gefilmten Personen zu fragen. Als der Marktleiter einschritt, drohte Alin ihm angeblich mit dem Tod.

Welche Konsequenzen dies nun für den ehemaligen „GZSZ“-Darsteller hat ist noch nicht abzusehen. Die Vorladung vor Gericht aber zu ignorieren wird ihm sicherlich rechtlich wenig helfen.

 


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