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Tiger King: Donald Trump könnte Joe Exotic wirklich begnadigen - Der Druck wächst

Joseph Maldonado-Passage alias Joe Exotic hat um eine Begnadigung gebeten. Donald Trump will den Fall prüfen. Nun macht der "Tiger King" Druck!

Donald Trump zieht Begnadigung für Joe Exotic in Erwägung
„Tiger King“ schlägt immer höhere Wellen. Nun hat sogar Donald Trump von Joe Exotics Fall Wind bekommen. Bilder: GettyImages & Instagram.com/joe_exotic/

Sie haben einiges gemeinsam: die blonde, etwas spezielle Frisur, die Liebe zum Rampenlicht und ihre politischen Ambitionen. US-Präsident Donald Trump und „Tiger King“-Star Joe Exotic sind sich noch nie über den Weg gelaufen, hätten jedoch sicherlich viele potenzielle Gesprächsthemen. Immerhin kandidierten sie zeitgleich für das Präsidentenamt – der eine erfolgreich, der andere im Kleinen und nicht wirklich auf ernstzunehmende Art und Weise.

Donald Trump scheint davon allerdings überhaupt nichts mitbekommen zu haben, denn wie er auf einer Pressekonferenz vor einigen Wochen erklärte, hat er noch nie von Maldonado-Passage und der Netflix-Doku „Tiger King“ gehört.

Blöd für Joe Exotic, denn der soll den Präsidenten bereits vor geraumer Zeit um eine Begnadigung gebeten haben. Darauf sprach ein Journalist Trump auf besagter Pressekonferenz an: „Ihr Sohn hat gestern gescherzt, er werde sich dafür einsetzten. […] Wie denken sie darüber, ihn zu begnadigen?“

„Ich habe im Gefühl, dass es Don war“, so Trump. „Ich weiß nichts darüber. Er sitzt 22 Jahre? Wofür denn?“, wollte er dann wissen. „Empfehlt ihr mir, ihn zu begnadigen“, wandte er sich nach der Aufklärung an die Journalisten im Saal. „Ich werde es mir anschauen“, verkündete er abschließend.

 

Joe Exotics Anwaltsteam arbeitet an neuer Fall-Akte & großangelegter Aktion, um Trumps Aufmerksamkeit zu erregen

Wie „TMZ“ nun berichtet, verrieten Quellen, die Joe Exotic nahestehen, dass sein Anwaltsteam die Begnadigung nun mit großen Schnitten vorantreiben wollen. Dazu arbeiten sie an einer neuen Fall-Akte, die Trump zeitnah vorgelegt werden soll. Darin sollen zahlreiche Gründe aufgefährt werden, die für eine Freilassung Joe Exotics sprechen. Und tatsächlich: Die ein oder andere Ungereimheit gab es im Fall Maldonado-Passage tatsächlich. Dazu gehört, dass der Allen Glover, der mutmaßlich engagierte Auftragskiller der Hauptzeuge im Prozess gegen den "Tigerkönig" war. Er hatte ausgesagt, von seinem früheren Boss 3000 Dollar erhalten zu haben, um Carole Baskin zu ermorden. In einem Gespräch mit "Glover" diskreditierte er sich jedoch mit der Aussage, er wünschte, er hätte mehr tun können, um Joe Exotic zu schaden. Das Anwaltsteam des ehemaligen Zoobesitzers argumentiert nun, hierbei handle es sich also eindeutig um Rache. 

Auch den Umstand, dass Joe Exotic Hinz und Kunz von seinen angeblichen Mordplänen erzählte, soll nun für ihn sprechen. Plane man tatsächlich einen Mord oder Auftragsmord, posaune man das allerdings nicht heraus. Ergo könne es sich dabei nur um einen „Spaß“ gehandelt haben. 

Auch, dass die Tötung mehrerer Tiger im gleichen Prozess mitverhandelt worden sei, habe zu Beeinflussung geführt. Das Anwaltsteam ist der Meinung, dies sei geschehen, um Joe in ein schlechtes Licht zu rücken.

 

Bitte um Joe Exotics Begnadigung wird zu einer Show der Sonderklasse

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Ein von @brad_marley geteilter Beitrag am

Die Begnadigungs-Bitte soll nun noch einmal als große Aktion aufgezogen werden. Ein Bus mit der Aufschrift: "President Trump, bitte begnadigen Sie Joe Exotic" soll vor das Weiße Haus gefahren werden. Im Anschluss wollen die Anwälte ihre Forderung offiziell machen.

Doch wie realistisch ist es, dass Joe Exotic doch noch auf freiem Fuß landet, statt zwei Jahrzehnte für den geplanten Auftragsmord an Rivalin Carole Baskin in Haft zu schmoren? Die Macht dem selbsternannten Tiger King die Freiheit zu schenken, hätte Donald Trump jedenfalls, denn der US-Präsident darf das sogenannte Begnadigungsrecht ausüben, das ihm erlaubt, jedem Kriminellen Straferlass zusprechen, egal ob dieser im Vorfeld von einem Gericht verurteilt wurde. Nicht umsonst wird Amerika als das Land der Unbegrenzen Möglichkeiten bezeichnet - auch für Kiminelle. 

Und wer Donald Trump kennt, der weiß: Alles ist möglich! Wir sind gespannt!

 


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