Kino

Tierschützer klagen "Panem"-Star Jennifer Lawrence an

Krach zwischen Jennifer Lawrence und der Tierschutz-Organisation PETA wegen einer Szene aus "Die Tribute von Panem", in der sie ein Eichhörnchen häutet.

Newcomerin Jennifer Lawrence muss noch Einiges lernen. Die Titelheldin des Fantasy-Hits "Die Tribute von Panem - The Hunger Games" hat sich in einem Interview zu einem unbedachten Kommentar zu einer Szene aus dem Film hinreißen lassen, in der sie ein Eichhörnchen häutet. "Vermutlich sollte ich jetzt erklären, dass das Tier nicht echt war - für PETA. Aber f**k PETA!", sagte Jennifer Lawrence. Die angesprochene Tierschutzorganisation (People for the Ethical Treatment of Animals - Menschen für die moralische Behandlung von Tieren) reagierte prompt: "Sie ist jung und das Leiden von Tieren hat irgendwie noch nicht ihr Herz berührt", erklärt ein PETA-Sprecher. "Denn gef**t wurde nicht PETA, sondern das Eichhörnchen. Wir hoffen, dass Jennifer von anderen jungen Stars lernt wie Justin Bieber, Lea Michelle und Kellan Lutz, die ihren Einfluss nutzen um Tieren zu helfen, statt um ihnen zu schaden."

 

Kein grundloses Töten

Tatsächlich kann ein Disput mit der mächtigsten Tierschutz-Organisation einem aufstrebenden Filmstar in den USA enorm schaden. Da nützt es auch nichts, dass in der Welt des fiktiven, postapokalyptischen Staates Panem aus den Romanen von Suzanne Collins extreme Hungersnot herrscht und Menschen zu sterben drohen, wenn sie nicht auf die Jagd sogar nach Kleintieren gehen - ganz zu schweigen von der Extremsituation, in der Titelheldin Katniss Everdeen bei den tödlichen Gladiatorenspielen steckt, in denen es erst Recht ums nackte Überleben geht. Jennifer Lawrence wäre besser beraten gewesen, diese Zusammenhänge geduldig zu erläutern, statt zu einem derartig unüberlegten verbalen Rundumschlag auszuholen…



Tags:
TV Movie empfiehlt