Fernsehen

Tierquälerei? ProSieben erntet Shitstorm für "Wild Island"!

Die neue ProSieben Reality-Show "Wild Island" sorgt bereits vor ihrem ersten Ausstrahlungstermin am Sonntag, den 08.11., für Diskussionsstoff: Denn Twitter- und Instagram-User werfen der Show Tierquälerei vor!

Insel "Wild Island"
Tierquälerei auf der wilden Insel? ProSieben reagiert auf die Vorwürfe vieler Nutzer, die der neuen Reality-Show "Wild Island" angebliche Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorwerfen. iStock

14 Kandidaten begeben sich einen Monat auf eine einsame Insel und dokumentieren ihren Alltag – ohne jeglichen Einfluss von außen. Das ist die vielversprechende Grundidee hinter der neuen ProSieben Reality-Show "Wild Island", die ab kommenden Sonntag eine Woche lang auf dem Privatsender ausgestrahlt wird. Doch Tierschützern und besorgten Usern ist die Show bereits vor der ersten Ausstrahlung ein Dorn im Auge – um genug Nahrung aufzunehmen, müssen die Kandidaten nämlich auch Tiere in freier Wildbahn töten.

Das sorgte auf Twitter und Instagram unter dem Hashtag #stopwildisland für eine riesige Protestwelle. Die Nutzer wollen die Show im Vorfeld stoppen, weil sie in der Ausstrahlung der „Tötungsbilder“ einen gezielten Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sehen. Doch der Münchener Privatsender ProSieben weist diese Vorwürfe laut DWDL.de klar zurück.

Sendersprecher Christoph Körfer formulierte in einem Interview mit dem Medienportal: "Auf 'Wild Island' wird kein Tier gequält. Abenteurer töten Tiere, weil sie Hunger haben. Und das ist in Zeiten, in denen für viele Menschen das Essen als Fertiggericht aus der Tiefkühltruhe kommt, sicher für den ein oder anderen befremdlich." Daneben soll sich unter den Kandidaten mindestens ein Jäger befinden. Auch alle anderen Teilnehmer sollen, laut dem Sendersprecher, im artgerechten Töten instruiert worden sein. Bereits bei der britischen Ausgabe der Show hatte es ähnliche Vorwürfe von Tierschutzorganisationen gegeben.
 



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