Kino

"Thor"-Regisseur Kenneth Branagh soll Jack Ryan retten

Die "Jack Ryan"-Agentenserie braucht dringend einen neuen Regisseur. "Thor"-Macher Kenneth Branagh soll "Moscow" übernehmen.

Jack Ryan löst jedes Problem und erreicht noch vor dem Frühstück den Weltfrieden. Vorausgesetzt, er hat einen Regisseur der ihm sagt, was er machen soll. Und der fehlt der neuesten Verfilmung um den Tom Clancy-Helden gerade schmerzlich. Vor einer Woche wurde bekannt, dass Jack Bender, Produzent des TV-Welterfolges "Lost", beim Jack Ryan-Projekt "Moscow" ausgestiegen ist. Er entschied sich dafür, den eigenen TV-Produktionen im Terminkalender den Vorzug zu geben. Filmriese Paramount sucht nun Ersatz, und der muss schnell gefunden werden. Schließlich will das Studio mit "Moscow" loslegen, sobald Chris Pine - der neue Jack Ryan - sein zweites Abenteuer als Käpt'n Kirk bei "Star Trek" abgedreht hat. Kenneth Branagh könnte die Lücke mehr als achtbar füllen. Die Verhandlungen mit ihm laufen.

 

Auf den Spuren von Harrison Ford und Ben Affleck

Branagh erarbeitete sich mit grandiosen Shakespeare-Verfilmungen einen Ruf als Ausnahme-Regisseur, hat aber auch ein geschicktes Händchen für opulente Comic-Adaptionen. Zuletzt ließ er "Thor" den Hammer über die Leinwand schwingen. Jack Ryan bekommt mit Chris Pine sein viertes Gesicht auf der Leinwand. Zuerst versuchte sich Alec Baldwin in "Jagd auf "Roter Oktober"" mit der Rolle. Dann übernahm Harrison Ford für "Die Stunde der Patrioten" und "Das Kartell". Ben Affleck schließlich spielte den Agenten in "Der Anschlag". Das war bereits 2002 und erklärt die Eile des Studios: Warum viel Geld in einen Helden investieren, an den sich möglicherweise bald niemand mehr erinnern kann ...



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