Kino

"Thor" Chris Hemsworth jagt den wahren "Moby Dick"

Vom Pottwal versenkt, dank Kannibalismus überlebt - "Thor" Chris Hemsworth wird von Regie-Buddy Ron Howard durch die Hölle geschickt.

"Nennt mich Ismael." So beginnt der wuchtige Roman "Moby Dick" von Herman Melville, der 1851 erschien. Er endet mit dem Untergang des Walfängers Pequod, seinem Kapitän Ahab und dessen gesamter Mannschaft - nur Ismael überlebt, auf einem Sarg übers Meer treibend. Inspiration für Melvilles Werk war der Untergang der "Essex". Der Walfänger aus Nantucket sank am 20. November 1820, nachdem er mehrmals von einem wütenden Pottwal gerammt wurde. Diese "wahre Geschichte" um Moby Dick wird nun verfilmt. Die Hauptrolle übernimmt "Thor"-Star Chris Hemsworth. Das Drama im Südpazifik soll Ron Howard ("The Da Vinci Code - Sakrileg", "Illuminati") inszenieren, die Verhandlungen laufen. Es wäre nach der Niki Lauda-Biografie "Rush" - Kinostart am 3. Oktober - die zweite Zusammenarbeit zwischen Hemsworth und Howard.

 

Vom Walfänger zum Kannibalen

Das Drehbuch besorgt "Blood Diamond"-Autor Charles Leavitt nach dem preisgekrönten Roman "Heart of the Sea" von Nathaniel Philbrick. So soll auch der Filmtitel lauten. Von der 20 Mann starken Besatzung der "Essex" überlebten nur fünf die Walattacke. Sie irrten in zwei Booten drei Monate lang übers Meer und waren gezwungen, sich von ihren toten Kameraden zu ernähren. Um einen glaubwürdigen Schiffbrüchigen abzugeben, wird der Mordsbrocken Chris Hemsworth ganz schön abspecken müssen. Die Moby Dick-Geschichte selbst wurde häufig fürs Kino und TV verfilmt, u.a. mit Sir Patrick Stewart und William Hurt in den Hauptrollen. Die stärkste Darstellung des fanatischen Käpt'n Ahab lieferte Gregory Peck bereits 1956 ab.



Tags:
TV Movie empfiehlt