Fernsehen

"The Voice"-Coach stellt klar: "Es gab keinen Streit oder Unfrieden!"

Bei "The Voice" gab es in den vergangenen Wochen viele personelle Umbrüche. Nun wurde bekannt, dass heimlich der Mental Coach der Sendung den Rücken gekehrt hat.

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"The Voice": Mental Coach Michael Thiel soll seit Ende 2018 nicht mehr für die Sendung arbeiten. NBC

In diesem Jahr begeht "The Voice of Germany" einen ganz besonderen Geburtstag: Die zehnte Staffel flimmert über den Bildschirm. Dies haben sich die Verantwortlichen zum Anlass genommen, um gleich sechs Coaches für die Show zu verpflichten. Neben Mark Forster und Nico Santos werden auch Rea Garvey, Samu Haber, Yvonne Catterfeld und Stefanie Kloß nach neuen Musiktalenten suchen, während Annemarie Carpendale und Thore Schölermann durch die Show führen.

 

The Voice: Mental Coach widerspricht Meldung

Was angeblich niemand wusste: Heimlich, still und leise hat sich der langjährige Mental Coach, hinter der Bühne Ansprechpartner der Kandidaten in Krisen- und Stresssituationen, von der Sendung verabschiedet - und zwar bereits 2018, wie "Bild" berichtet. Es soll vor dem "The Voice"-Aus des Psychologen Michael Thiel zu Differenzen zwischen ihm und den Teilnehmern gekommen sein.

Ob dies wirklich stimmt? "Bild" beruft sich in dem Artikel auf einen Insider. ProSieben ließ Rückfragen des Blattes unkommentiert. 

Gegenüber TV Movie Online erklärte der Betroffene nun, dass er im Bericht der „Bild“ falsch dargestellt worden sei. „Tatsächlich war ich von 2010 bis 2017 nur Mental Coach für ‘The Voice of Germany‘, niemals aber für das jüngere Format ‘The Voice: Kids‘", so Thiel, der in Hamburg als Diplom-Psychologe arbeitet.

Unfrieden und Streit habe es während dieser Zeit nicht gegeben. Sein Ausstieg sei vielmehr privater Natur gewesen: „Meine Frau wurde 2017 sehr krank, deshalb wollte und konnte ich die Sendung nicht weiter begleiten“, erklärt er. Das Pendeln zwischen den Live-Shows in Berlin und seiner Praxis in Hamburg sei in dieser Situation für ihn leider nicht mehr machbar gewesen. So gab er den Bedürfnissen seiner Familie selbstverständlich Vorrang.

 


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