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Er wurde 80 Jahre alt

„The Sopranos“-Star Vincent Pastore gestorben – das ist über die Todesursache bekannt

Die Erfolgsserie „The Sopranos“ machte ihn weltbekannt. Jetzt wurde Schauspieler Vincent Pastore in seinem Haus tot aufgefunden. Er wurde 80 Jahre.

Vincent Pastore aus der Serie Die Sopranos
„Die Sopranos“ machten ihn weltbekannt: Jetzt starb Schauspieler Vincent Pastore im Alter von 80 Jahren. Foto: IMAGO / AFF-USA

Er spielte „böse Jungs“ so vielschichtig, wie kaum ein anderer: In der legendären Serie „The Sopranos“ war Schauspieler Vincent Pastore sogar gleich doppelt gut. Denn als „Big Pussy“ Bonpensiero war er nicht nur der beste Freund des Mafia-Chefs Tony Sopranos. Er war gleichzeitig auch ein FBI-Informant. Jetzt wurde er tot aufgefunden. Pastore wurde 80 Jahre alt.

Mit Serien wie „Law & Order“ wurde er bekannt

Ein Nachbar entdeckte den leblosen Pastore gestern in seinem Haus in der Bronx. Er hatte sich Sorgen gemacht, weil er seit Tagen nichts von dem Schauspieler gehört hatte, berichtet Deadline. Die genaue Todesursache wird noch ermittelt. Bekannt ist: 2014 wurde bei Pastore Prostatakrebs diagnostiziert.

Vincent Pastore wurde 1946 in der Bronx geboren. Während des Vietnamkriegs diente er in der US-Marine, bevor er Schauspieler wurde. Zu seinen frühen Rollen gehörten Auftritte in Filmen wie Goodfellas und Carlito's Way. Dazu folgten Auftritte in TV-Serien wie Law & Order, General Hospital und Hawaii Five-O. Doch erst seine Rolle in „Die Sopranos“ brachte Pastore breite Anerkennung. Er wirkte in allen sechs Staffeln der von Kritikern gefeierten Serie mit, obwohl seine Figur in der zweiten Staffel den Serientod starb.

„Für die Welt wird er ‚Big Pussy‘ bleiben“

Die Serie war nicht nur ein Erfolg – sie wurde auch ausgezeichnet: Im Jahr 2000 gewannen Pastore und seine Kollegen aus der Sopranos-Besetzung den Screen Actors Guild Award für die herausragende Leistung eines Ensembles in einer Dramaserie. „Für die Welt wird er immer der unvergessliche ‚Big Pussy‘ bleiben“, so sein Agent Robert Attermann. „Aber für diejenigen von uns, die ihn kannten, war er so viel mehr.“

Und weiter: „Er liebte es, Schauspieler zu sein. Er war leidenschaftlich bei der Sache und war stets ermutigend, respektvoll und großzügig gegenüber jungen Schauspielern. Wann immer er konnte, nahm er sich die Zeit, ihnen Rat und Unterstützung anzubieten“, so Attermann. „Der Verlust von Vinny ist für mich ein sehr persönlicher Verlust. Über mehr als drei Jahrzehnte hatte ich die Ehre, nicht nur seine bemerkenswerte Karriere, sondern auch den unglaublichen Menschen, der er war, kennenzulernen. Ich werde seine Freundschaft, seine Loyalität, seinen Humor und sein großes Herz vermissen.“

„Er behandelte jeden mit Wärme und Respekt“

Auch für seine Fans blieb er immer ansprechbar: „Er behandelte jeden mit Wärme und Respekt und lehnte nie einen Fan ab, der ein Foto oder Autogramm wollte. Er schätzte die Menschen, die ihn unterstützten, wirklich und ließ sie sich immer wertgeschätzt fühlen“, so Attermann. Und auch sein Manager Bob McGowan sagte: „Er war der loyalste Klient und hat immer etwas für den guten Zweck getan. Er war ein Mensch, der jedem jederzeit geholfen hat. Das ist selten in diesem Geschäft.“

Auch seine Kollegen verabschieden sich von Vincent Pastore. „Er hatte eine unglaubliche Lust auf das Geschäft und verlor sie nie. Das hat mich immer zum Lächeln gebracht“, schreibt Joe Pantoliano (74) auf Instagram.UndJamie-Lynn Sigler, die Meadow Soprano spielte, schrieb: „Ein wunderbarer Schauspieler, ein freundlicher und liebevoller Mann. Es war eine Ehre, Sie kennenzulernen und mit Ihnen zu arbeiten.“

Quellen
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