Fernsehen

The Masked Singer: So streng sind die Sicherheitsmaßnahmen der geheimnisvollen TV-Show

Der Sender ProSieben fährt harte Geschütze auf, damit The Masked Singer funktionieren kann. Wie und wo die Kandidat:innen vor der Öffentlichkeit geschützt werden.

Masked Singer: Chamäleon
Seit 2019 unterhält "The Masked Singer" die Zuschauer in Deutschland Foto: ProSieben/Willi Weber

Am Dienstagabend ist es soweit! Der Musikshow „The Masked Singer” startet endlich auf ProSieben! Sie ist derzeit eine der erfolgreichsten Sendungen in der deutschen TV-Landschaft. Die Mischung aus Musik, Mystery und Unterhaltung kommt beim Publikum gut an. Aber damit „The Masked Singer“ überhaupt in der Form, wie wir sie kennen, funktionieren kann, muss ProSieben ziemlich strikte Sicherheitsvorkehrungen treffen, damit vor dem großen Finale nichts an die Öffentlichkeit dringt.

So sollen hinter den Kulissen lediglich zehn Mitarbeiter in alle Geheimnisse der Produktion eingeweiht sein. Einer von ihnen ist Moderator Matthias Opdenhövel. Er erklärte gegenüber der Bild: „Ich kann dadurch nicht mitraten, aber das macht nichts. Ich kann einfach besser moderieren, wenn ich es weiß. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, dass ich es wissen will.“

 

The Masked Singer: Keiner weiß Bescheid

Die prominenten Sänger sind darüber hinaus vertraglich an eine Verschwiegenheitsklausel gebunden und dürfen nicht einmal im familiären Umfeld verraten, dass sie an der ProSieben-Show beteiligt sind – allerhöchstens die engsten Vertrauten, sprich dem (Ehe-)Partner oder dem Kind.

Die ehemalige maskierte Teilnehmerin Sarah Lombardi (Das Skelett) erklärt: „Ich musste jede Menge Leute anflunkern, durfte nur die engsten Familienmitglieder einweihen, also meinen Freund und Alessio. Das schlimmste war Social Media, da bin ich ja extrem aktiv. Dienstagabends habe ich Julian oft als Alibi Kochvideos hochladen lassen, um alles irgendwie zu verschleiern.“

 

The masked Singer: ProSieben mietet extra Wohungen

Gedreht wird übrigens in einem Studio in Köln-Ossendorf. Die Produktionshalle gleicht aber einer Festung. Überall Security, die dafür sorgen, dass kein unbefugter Paparazzi oder neugieriger Zuschauer das Gelände auskundschaftet, so Bild.

Selbst die Sicherheitsmitarbeiter, die vor den Umkleidekabinen der Teilnehmer:innen stehen, wissen eigentlich überhaupt nicht wen sie da eigentlich bewachen.

„Ich habe mich gefühlt wie ein Agent auf geheimer Mission. Wenn ich zum Beispiel auf die Toilette wollte, musste ich Handschuhe anziehen, mein Gesicht verhüllen und meinen ganzen Körper bedecken. Ich habe während der ganzen Zeit zwei Masken auf dem Flur gesehen. Aber wir durften ja nicht sprechen. Ich weiß bis heute nicht, wer das war“, schildert Ex-Teilnehmerin Veronica Ferres ihre Erfahrung hinter Bühne gegenüber der Zeitung.

Die einzelnen Teilnehmer:innen werden vom Sender während der Produktion übrigens in extra für angemietete Wohnungen und Appartements untergebracht. Für die Sicherheit der Show werden bei ProSieben also keine Kosten und Mühen gescheut.

Start von „The Masked Singer“ 2021 ist Dienstag, der 16. Februar um 20:15 Uhr auf ProSieben. Das Finale findet am 23. März statt.

 
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