Bestseller-Autorin überrascht Fans

„The Housemaid“-Autorin Freida McFadden enthüllt wahre Identität: „Ich bin eine echte Person“

Freida McFadden enthüllt: Sie ist Ärztin Sara Cohen. Warum sie ihr Geheimnis jetzt lüftet und wie es mit der Thriller-Reihe weitergeht.

Freida McFadden lächelt bei einer Veranstaltung zur Premiere von „The Housemaid“ und posiert vor dekorativem Hintergrund mit Lichterkette.
Sara Cohen alias Freida McFadden bei der Premiere von „The Housemaid“ am 2. Dezember 2025 in New York City. Foto: IMAGO / ZUMA Press Wire

Die Erfolgsautorin hinter dem Thriller-Hit „The Housemaid“ hat ein jahrelang gehütetes Geheimnis gelüftet. Freida McFadden, deren Bücher weltweit Millionen Leser fesseln, heißt in Wirklichkeit Sara Cohen und arbeitet als Ärztin für neurologische Erkrankungen.

Mit dem anhaltenden Erfolg ihrer Bücher und der Verfilmung sei für sie nun der richtige Zeitpunkt gekommen. „Ich bin an einem Punkt in meiner Karriere, an dem ich es leid bin, dass das ein Geheimnis ist“, erklärt sie. Auch die teils wilden Spekulationen hätten sie zunehmend gestört: „Ich bin es leid, dass Leute diskutieren, ob ich überhaupt existiere oder ob ich drei Männer bin. Ich bin eine echte Person.“

Doppelleben zwischen Klinik und Bestsellerliste

Cohen veröffentlichte „The Housemaid“ im Jahr 2022 und landete damit einen internationalen Bestseller, während sie parallel weiterhin als Ärztin arbeitete. Erst 2023 zog sie sich weitgehend aus dem Klinikalltag zurück.

Der Schritt war bewusst geplant: „Mein Ziel war es immer, das geheim zu halten, bis ich mich aus meinem Arztjob zurückziehen kann“, sagt sie. Sie habe verhindern wollen, dass ihre Identität ihre Arbeit beeinflusst: „Ich wollte nicht, dass plötzlich alle Kollegen davon wissen und das meine Arbeit beeinträchtigt.“

Heute arbeitet sie nur noch gelegentlich als Ärztin – „vielleicht ein- oder zweimal im Monat“, wie sie selbst sagt.

Der Name bleibt – trotz Enthüllung

Ganz unentdeckt blieb ihr Pseudonym intern allerdings nicht. Einige Kollegen hätten die Verbindung erkannt, doch sie hielten dicht. „Sie waren wirklich nett damit“, erzählt Cohen. Das Vertrauen ihres Umfelds habe ihr geholfen, beide Welten lange parallel zu leben.

Auch nach der Enthüllung will sie weiterhin unter dem Namen Freida McFadden veröffentlichen. Für ihre Leser ändere sich ohnehin nichts: „Auch wenn mein echter Name jetzt bekannt ist, ich habe immer die Wahrheit erzählt“, betont sie. Und weiter: „Ich hatte nie das Gefühl, mich zu verstecken. Ich war immer authentisch gegenüber meinen Lesern.“

Hollywood setzt weiter auf „The Housemaid“

Der Erfolg der Reihe setzt sich auch in Hollywood fort. Nach dem ersten Film arbeitet Lionsgate bereits an der Fortsetzung „The Housemaid’s Secret“. Sydney Sweeney kehrt in ihrer Rolle zurück, neu dabei ist Kirsten Dunst. Kinostart ist für Dezember 2027 geplant.

In der Fortsetzung nimmt die Geschichte erneut eine düstere Wendung: Die Protagonistin tritt eine neue Stelle an – bei einer Frau, die sie nie zu Gesicht bekommt. Doch hinter verschlossenen Türen lauern Geheimnisse, die gefährlicher sind als alles zuvor.

Quellen

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