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Technik

Die besten Teleobjektive mit schneller Blende

Es gibt buchstäblich Hunderte von Teleobjektiven auf dem Markt - da kann es der der Suche nach dem für dich besten Exemplar schon mal schwierig werden. Aber keine Sorge, hier findest du eine informative Auswahl an Objektiven mit einer maximalen Blendenöffnung von f/4 und mehr sowie 100 mm und mehr.

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Teleobjektiv schnelle Blende
Hier erfährst du mehr über die besten Teleobjektive mit schneller Blende. Foto: iStock/Oleh Stefaniak

Lichtstarke Objektive gelten zu Recht als die Krönung der Optik, was vielleicht den hohen Preis erklärt, der oft dafür verlangt wird. Diese Riesenobjektive bieten den Nutzern eine Reihe von Vorteilen, wie z. B. eine geringere Schärfentiefe, bessere Lichtsammelfähigkeit und ein atemberaubendes Bokeh in den unscharfen Bereichen.

Viele Profis schwören auf große Blendenöffnungen. Die zusätzlichen Blendenstufen, die sie einfangen, bedeuten oft den Unterschied zwischen einer gelungenen Aufnahme und einer verpassten Aufnahme.

Tamron SP 70-200mm F/2.8 DI VC USD G2

Dieses universell einsetzbare G2-Zoom ist da keine Ausnahme. Es verfügt über eine robuste Konstruktion mit 23 Elementen in 17 Gruppen, die sowohl XLD- (eXtra Low Dispersion) als auch LD-Glas (Low Dispersion) enthalten, sowie eine eBAND-Beschichtung. Dieses Design verhindert Geisterbilder, Streulicht und Abbildungsfehler nahezu vollständig, und bei unseren Tests sind wir auf keinerlei Probleme gestoßen.

Die Schärfe ist sehr beeindruckend, selbst im Vergleich zu den teureren Pendants von Nikon und Canon. Bei offener Blende (f/2,8) ist die Mitte gestochen scharf, die Ecken sind solide. Bei f/5,6 ist das gesamte Bild unglaublich scharf und liefert hervorragende Ergebnisse.

Die hauseigene optische VC-Stabilisierung (Vibration Control) ist integriert und verspricht bei der G2-Version eine Kompensation von 5 Blendenstufen. Dies funktioniert sehr gut und ermöglicht es Ihnen, bei längeren Verschlusszeiten aus der Hand zu fotografieren, als es sonst möglich wäre. Alles in allem ist dies ein großartiges Objektiv, das durch seinen Preis noch attraktiver wird.

Vorteile:

  • Passend für Canon und Nikon
  • Sehr scharf
  • Optische Stabilisierung

Nachteil:

  • Ein bisschen weniger scharf als Canon und Nikon

Technische Daten:

  • Minimale Blendenöffnung: f/22
  • Maximale Blendenöffnung: f/2.8
  • Elemente: 23/17
  • Filtergröße: 77mm
  • Minimale Fokussierentfernung: 95cm
  • BxH: 88x194mm
  • Gewicht: 1500g

Olympus M.Zuiko Digital ED 40-150mm F/2.8

Dieses lichtstarke Telezoom von Olympus hat eine Brennweite von 80-300 mm (Kleinbildäquivalent) und ist standardmäßig mit einem 1,4-fach-Telekonverter ausgestattet. Wie die anderen Objektive im Test zeigt auch dieses Objektiv eine sehr gute Offenblende, wobei die schärfsten Ergebnisse in den größeren Zoombereichen erzielt werden. Die Ränder sind bei Blende 2,8 etwas weich, holen aber ab Blende 5,6 wieder auf.

Die Verarbeitungsqualität ist wirklich beeindruckend, und das Gewicht liegt bei bescheidenen 760 g. Das Objektiv enthält 16 Elemente in 10 Gruppen, darunter auch Elemente mit extra geringer Dispersion, die chromatische Aberration und Geisterbilder praktisch eliminieren. Außerdem erreicht es eine Mindestfokussierentfernung von 50 cm über den gesamten Brennweitenbereich, was für ein Objektiv dieser Art hervorragend ist.

An der Seite des Objektivs befindet sich eine Funktionstaste, mit der häufig verwendete Kamerafunktionen eingestellt werden können. Der Ring für die manuelle Fokussierung lässt sich einrasten, um zwischen manuellem und Autofokus umzuschalten, allerdings ist er für unseren Geschmack etwas zu dünn und unsere Finger gingen oft verloren.

Vorteile:

  • Inklusive 1,4-fach-Telekonverter
  • Sehr kompakt
  • 50 cm Mindestfokussierentfernung

Nachteile:

  • Kleiner Fokusring
  • Leichtes versehentliches Umschalten auf MF

Technische Daten:

  • Minimale Blendenöffnung: f/22
  • Maximale Blendenöffnung: f/2.8
  • Elemente: 16/10
  • Filtergröße: 72mm
  • Minimale Fokussierungsentfernung: 50cm
  • BxH: 79x160mm
  • Gewicht: 760g

Panasonic Leica DG Elmarit 200mm F/2.8

Dank seiner Micro Four Thirds-Passung bietet es ein Kleinbildäquivalent von 400 mm und wird mit einem 1,4-fach-Telekonverter geliefert, der eine Brennweite von bis zu 560 mm ermöglicht.

Wie es sich für ein Festbrennweitenobjektiv gehört, ist die Optik sehr scharf und die Bildqualität hervorragend. Bei Blende 2,8 ist die Mitte unglaublich scharf, und die Ecken werden bei Blende 4 erreicht. Die Verwendung des Telekonverters hat einen leichten Einfluss auf die Ecken, aber im Allgemeinen behalten die Bilder ihre Schärfe.

Es ist nicht das kleinste Objektiv, aber im Vergleich zu Vollformat-Objektiven ist es immer noch kompakt. Die Verarbeitungsqualität fühlt sich sehr robust an. Es verfügt über 15 Elemente in 13 Gruppen, darunter 2 Ultra-Extra Low Dispersion-Elemente und 9 Blendenlamellen für ein abgerundetes Bokeh (die unscharfen Bereiche).

Vorteile:

  • Mitgelieferter Telekonverter
  • Hervorragende Schärfe
  • Optische Stabilisierung

Nachteile:

  • Teuer
  • Telekonverter mindert die Qualität

Technische Daten:

  • Minimale Blendenöffnung: f/22
  • Maximale Blendenöffnung: f/2.8
  • Elemente: 15/13
  • Filtergröße: 77mm
  • Minimale Fokussierentfernung: 115cm
  • BxH: 88x174mm
  • Gewicht: 1245g

Sigma 120-300mm F/2.8 DG OS HSM S

Dieses 3390 g schwere Objektiv passt gut in die Sport-Linie von Sigma und ist eher für die Montage auf einem Stativ als für die Verwendung aus der Hand konzipiert. Das führt dazu, dass es etwas spezieller ist als viele andere Objektive im Test, aber das tut seiner Bildqualität keinen Abbruch. Bei 120 mm ist die Schärfe bei maximaler Blende sehr gut, obwohl die Ecken erst bei f/5,6 aufholen. Bei längeren Brennweiten ist das gesamte Bild gleichmäßig scharf.

Bei längeren Brennweiten haben Sie die Möglichkeit einer optischen Stabilisierung, die bei längeren Verschlusszeiten hilfreich sein sollte. Sigma hat auch einen HSM eingebaut, der eine extrem schnelle und genaue Fokussierung ermöglicht, die praktisch geräuschlos ist. Dies ist ein Bereich, in dem wir unglaublich beeindruckt waren.

Die robuste Konstruktion aus Metall und Kunststoff ist erstklassig, auch wenn sie ein gewisses Gewicht mit sich bringt. Die Zoom- und Fokusringe sind groß und sehr leichtgängig. Außerdem gibt es Schalter, um den Fokus zu begrenzen, von MF auf AF zu wechseln und OS einzuschalten.

Vorteile:

  • Optische Stabilisierung
  • Hervorragende Schärfe
  • Zoombereich

Nachteile:

  • Sehr schwer
  • Muss auf einem Stativ montiert werden

Technische Daten:

  • Minimale Blendenöffnung: f/22
  • Maximale Blendenöffnung: f/2.8
  • Elemente: 23/18
  • Filtergröße: 105mm
  • Minimale Fokussierentfernung: 150cm
  • BxH: 125x291mm
  • Gewicht: 3390g

Samyang 135mm F/2 ED UMC

Mit einer Brennweite von 135 mm ist dieses Objektiv eindeutig im Porträtbereich angesiedelt, und seine große Blendenöffnung von f/2 sorgt für ein sehr weiches Bokeh, das ideal ist, um eine Trennung zwischen Motiv und Hintergrund zu erreichen.

Das leichte, aber robuste Gehäuse besteht aus einer Mischung aus Metallgehäuse und hochwertigem Kunststoff sowie einem großen Gummi-Fokussierring und einem manuellen Blendenring. Dies ist ideal, da es keine elektronischen Komponenten gibt und alles manuell gesteuert werden muss. Beide Ringe lassen sich leicht und reibungslos drehen, so dass es eine Freude ist, damit zu arbeiten.

Wichtig ist, dass dieses Objektiv unglaublich scharf ist - bei f/2 werden erstaunliche Ergebnisse erzielt, und die Ecken holen bei f/5,6 auf. Verzeichnung und Abbildungsfehler werden ebenfalls gut kontrolliert, obwohl es bei größeren Blendenöffnungen eine leichte Vignettierung gibt. Die Abmessungen variieren je nach Kamerahalterung, daher handelt es sich bei den Angaben zu Größe und Gewicht um einen Durchschnittswert.

Vorteile:

  • Sehr scharfe Optik
  • Ausgezeichnete Konstruktion
  • Sehr günstiger Preis

Nachteile:

  • Manueller Fokus
  • Teuer
  • Leichte Vignettierung

Technische Daten:

  • Minimale Blendenöffnung: f/22
  • Maximale Blendenöffnung: f/2
  • Elemente: 11/7
  • Filtergröße: 77mm
  • Minimale Fokussierungsentfernung: 80cm
  • BxH: 82x135mm
  • Gewicht: 830g

Canon EF 70-200mm F/2.8L IS II USM

Dieses Objektiv ist robust und für den harten Einsatz im professionellen Bereich konstruiert, es ist staub- und wasserdicht. Die Vier-Stufen-Bildstabilisierung ist mit zwei Modi für statische und bewegte Motive verfügbar. Der Autofokus ist schnell und nahezu geräuschlos und erfasst das Motiv mühelos. Der Mindestfokusabstand beträgt 120 cm. Eine Gummidichtung am Objektiv hält Staub und Feuchtigkeit vom Kameragehäuse fern. Dieses Objektiv ist nur mit einem Canon-Anschluss erhältlich.

Dieses Objektiv sieht aus wie ein hochwertiges Glas und fühlt sich auch so an, und es lässt sich ebenso gut handhaben. Der große Fokusring an der Vorderseite des Objektivs lässt sich leichtgängig drehen und bietet einen angenehmen Widerstand. Der Zoomring bietet einen größeren Widerstand, der jedoch für die Funktion gut geeignet ist und den Zoom genau dort hält, wo du ihn eingestellt hast. Wie die anderen teureren Modelle verfügt auch dieses Canon Objektiv über einen Schalter zur Begrenzung des Fokusbereichs, mit dem man zwischen dem Mindestfokusabstand von 1,2 m bis unendlich und 2,5 m bis unendlich wechseln kann. Alle Bedienelemente des Objektivs befinden sich auf der linken Seite des Objektivs und lassen sich mühelos umstellen.

Was die Bildqualität angeht, so ist das Canon ein zuverlässiges und sehr scharfes Objektiv. Bei 70 mm gibt es eine leichte tonnenförmige Verzeichnung, aber bei 200 mm ist keine Verzeichnung sichtbar.

Vorteile:

  • Optische Stabilisierung
  • Canon L-Bauweise
  • Sehr scharfe Zentren

Nachteile:

  • Ein bisschen plastikartig
  • Teuer
  • Schwer

Technische Daten:

  • Minimale Blendenöffnung: f/32
  • Maximale Blendenöffnung: f/2.8
  • Elemente: 23/19
  • Filtergröße: 77mm
  • Mini-Fokussierentfernung: 120cm
  • BxH: 89x199
  • Gewicht: 1490g
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