Fernsehen

Tatort: Verlässt Kira (Nora Tschirner) Weimar?

Nach „Der kalte Fritte“ siegte beim Sommer-Voting mit „Tatort: Der treue Roy“ abermals eine Episode mit Christian Ulmen und Nora Tschirner.

Der treue Roy
Foto: MDR/Anke Neugebauer

Die Zuschauer haben sich entschieden: Am Sonntag, 26. Juli, läuft um 20.15 Uhr der Weimar-Tatort „Der treue Roy“.

 

Wunsch-Tatort: Weimar siegt im Zuschauer-Voting abermals

In der Nähe Weimars wird in der Hochofenschlacke eines Stahlwerks die Leiche von Roy Weischlitz entdeckt, der im Werk am Abstich beschäftigt war. Schnell wird den Kommissaren Kira Dorn und Lessing klar, dass er ermordet wurde. Roy lebte mit seiner Schwester Siegrid zusammen, mit der ihn, Siegrid zufolge, ein inniges Verhältnis verband. 


Doch die Kommissare finden heraus, dass zwischen den Geschwistern ein Krieg herrschte, gegen den die Schlacht bei Jena und Auerstedt ein minderer Disput war. Siegrid hat ihren Bruder allem Anschein nach gehasst. Sie machte Roy für ihr zerstörtes Lebensglück mit ihrem Ex-Verlobten Karsten alias „Flamingo“ verantwortlich, der durch Roys Schuld ein Bein verlor. Dieses tragische Ereignis war für Karsten der Beginn einer beispiellosen Abwärtsspirale. Jetzt haust er als alkoholkrankes Wrack in einer verlassenen Tankstelle.

 
Da Karsten in der Mordnacht eine Extraschicht am Hochofen schob, kommt er als Täter infrage, ebenso wie sein Kumpel Frank. Der ist mit der Prostituierten Irina Kratochvílová alias Vanessa Fink verbandelt, die in einem Wohnwagen am Stadtrand ihrem Gewerbe nachgeht. Die Kommissare finden heraus, dass Irina von Frank und Karsten, der sich an Roy rächen will, angesetzt wurde, um Geld aus Roy herauszupressen. 


Die Ermittlungen werden dadurch erschwert, dass es zwischen den Kommissaren unterschiedliche Vorstellungen über die häusliche Zukunft ihrer kleinen Familie gibt. Lessing (Christian Ulmen) beschleicht der beunruhigende Gedanke, dass Kira (Nora Tschirner) vielleicht aus Weimar weg will. Zusätzlich müssen die Kommissare sich mit dem neuen Kollegen Ganser von der Kriminaltechnik herumschlagen, der, wie ihr Chef Kurt Stich treffend sagt, eine „Arschkrampe ist, wie sie im Buche steht“.

 


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