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Tatort "Tollwut" heute aus Dortmund: Kommissare und Inhalt

Tatort Tollwut Dortmund
Mordkommission in der JVA: Die Ermittlungen von Martina Bönisch, Nora Dalay und Peter Faber sollen möglichst keine unnötige Unruhe bringen – wünscht sich Gefängnisdirektorin Angelika Zerrer. / Bild: WDR/Thomas Kost

Im neuen Tatort „Tollwut“ (Ausstrahlung im Ersten am 4. Februar um 20.15 Uhr) haben es die Kommissare Faber, Bönisch und Dalay in Dortmund mit einem merkwürdigen Fall zu tun: Ein Gefängnisinsasse ist an Tollwut gestorben.

 

„Tollwut“ ist der elfte Fall der Dortmunder Tatort-Teams

 „Das kann sein, dass das unmöglich ist. Trotzdem ist es so.“ JVA-Leiterin Angelika Zerrer (Ulrike Krumbiegel) ist sauer und ratlos: In ihrem Gefängnis ist ein langjähriger Insasse an Tollwut gestorben. Die Kommissare Faber (Jörg Hartmann), Bönisch (Anna Schudt) und Dalay (Aylin Tezel) sollen herausfinden, wie das ungewöhnliche Virus in den Zellentrakt gelangen konnte. Eine heikle Mission: Die Ermittler müssen vermeiden, dass Panik unter den Häftlingen ausbricht. Vor einigen Monaten wurde Fabers Erzfeind Markus Graf (Florian Bartholomäi) in die Dortmunder Haftanstalt verlegt. Faber glaubt, dass dies kein Zufall ist.

 

Der Regisseur hat Erfahrung mit dem Dreh im Gefängnis

Der Regisseur Dror Zavahi ist bereits knasterfahren – er drehte auch den hochgelobten Tatort „Franziska“ im Gefängnis. Der Drehort ändert einiges: „Wenn man da die Flure entlanggeht und in den winzigen Zellen weilt, da wo bis vor Kurzem Menschen saßen und nicht rauskonnten, da hört man manchmal noch ganz leise ihre Stimmen, die aus den dicken Wänden kommen.“

 

Tatort-Dreh in Magdeburg statt in Dortmund

Gedreht wurde übrigens nicht in Dortmund oder Umgebung, sondern im Gefängnis Sudenburg in Magdeburg. Nach 110 Jahren wurde die Anstalt 2013 stillgelegt. Das fast 11.000 Quadratmeter große Gelände steht zum Verkauf und wurde immer wieder als Filmkulisse genutzt.

 



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