Fernsehen

„Tatort“-Schock: Heftige Einschränkungen

Jeden Sonntag sitzen Millionen Zuschauer vor den Fernsehbildschirmen, um den „Tatort“ zu sehen. Die beliebte Krimireihe muss aber jetzt mit heftigen Einschränkungen rechnen. Hier erfahrt ihr, wieso.

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„Tatort“-Fans müssen mit Veränderungen rechnen. | Das Erste

Die Gebühren-Kommission KEF wirft den ARD-Anstalten vor, nicht sparsam genug zu sein, wie die „Bild“ jetzt berichtet. Besonders auffallend seien hierbei die unterschiedlichen Herstellungskosten verschiedener Produktionen.

 

Der „Tatort“ ist zu teuer!

So weichen die Produktionskosten des „Tatort“ regelmäßig stark von den Durchschnittskosten anderer ARD-Formate ab. Ein Beispiel: 2015 kostete der Münchner „Tatort“ 370.000 Euro mehr als gewöhnliche Produktionen (1,54 Millionen Euro im Durchschnitt). Kritisch beäugt werden außerdem die Gagen der „Tatort“-Teams. 76.100 Euro zahlt die ARD den Mitarbeitern. Das sind 73.000 Euro mehr als die Gagen, die das ZDF durchschnittlich an seinen Stab abgibt.

Viel zu verschwenderisch, findet die KEF und zwingt die ARD zum Sparen. Wie? Sie kürzen den Finanzbedarf des Senders um 650 Millionen Euro für die laufende Periode (2017-2020). Was das für den „Tatort“ heißt, wird sich wohl noch herausstellen. Fans müssen aber vielleicht mit der ein oder anderen spektakulären Explosion weniger rechnen.

Trotzdem gibt es auch gute Nachrichten: Durch die Kürzung ist nun sichergestellt, dass die GEZ-Gebühren für die nächsten zwei Jahre konstant bei 17,50 Euro pro Monat bleiben.



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