Fernsehen

"Tatort: Machtlos" - realistischer gespielter Fall!

Bei vielen Krimis denkt man als Zuschauer: Das ist total unglaubwürdig und schwachsinnig. Dieser Tatort beeindruckt durch seine Nähe an der Realität!

Es zählt jede Sekunde! Denn Benjamin wurde entführt, droht in seinem Versteck zu verdursten. Wird der Kindesentführer auspacken? In dem Streifen "Tatort: Machtlos" (6.1., 20.15 Uhr, ARD) verhören Ritter (Dominic Raacke)  und Stark (Boris Aljinovic) den Täter - ein echt starkes Kammerspiel, für das sich die Film-Crew professionelle Hilfe holte.

Fernsehkrimis sind oft unrealistisch, meinte Dominic Raacke: "An polizeilichen Standards gemessen, wären die meisten TV-Ermittler schon nach ihrem ersten Fall suspendiert." Deshalb kooperiert das "Tatort"-Team  bei diesem Fall mit der echten Polizei.

"Eine so enge Zusammenarbeit wie in diesem Fall gab es vorher noch nicht", sagt Jutta Porzucek, Leiterin des Berliner Morddezernats. Dabei begaben sich die beiden Hauptdarsteller selbst in eine fiktive Vernehmungssituation. Raacke spielte einen Mörder, Aljinovic seinen Gehilfen. Zwei Vernehmungsspezialisten nahmen die beiden in die Magel.

Ihre Verhörmethode wurde beim Dreh übernommen.  Porzucek: "Diese Ruhe , die die beiden Kommissare im Film ausstrahlen, spigelt ganz klar die Realität bei uns wider." Aljinovic bewundert die Arbeit der echten Beamten: "Das war eine beeindruckende Kunst,  von der wird profitiert haben." 


Tags:
Das könnte Sie auch interessieren
TV Movie empfiehlt