Kino

Tarantino ändert "Django"-Pläne für Jonah Hill

Um seinem Lieblingsschauspieler die Chance auf einen Gastauftritt zu geben, schmiss Quentin Tarantino einfach den Drehplan um.

Nicht nur an Christoph Waltz hat der "Django Unchained"-Regisseur in letzter Zeit einen Narren gefressen, sondern auch an Jonah Hill. Während ersterer nach "Inglourious Basterds" erneut eine Hauptrolle im neuen Western von Quentin Tarantino spielen durfte und somit ohnehin gebucht war, musste sich Tarantino für ein Mitwirken von Jonah Hill schon mehr ins Zeug legen. Denn der Komödien-Garant hat seit Erfolgen wie "Beim ersten Mal" und "Superbad" einen mehr als überfüllten Terminkalender. Aber weil sich ein Quentin Tarantino als Universalgenie und Mädchen für alles bei seinen eigenen Filmen eben einiges erlauben kann, schmiss er kurzerhand einfach den kompletten Drehplan um, damit sein Lieblingsstar einen kleinen, aber feinen Gastauftritt absolvieren konnte.

 

Tarantino als große Inspiration

Hill war darüber ebenfalls sehr erfreut, denn auch er ist von jeher ein großer Tarantino-Fan und gestand dem Regisseur bei einem Treffen, dass der seine große Inspiration ist. Umso enttäuschter war er dann, als er feststellen musste, dass sein Zeitplan keine Lücke für einen kurzen Auftritt in "Django Unchained" ließ: "Ich hätte den Film fast wegen meiner Termine nicht machen können. Ich habe Quentin Tarantino einen Brief geschrieben und gesagt, wie leid mir das tut. Daraufhin hat er den Drehplan für mich geändert, weil ihn mein Brief so bewegt hat, in dem ich ihm sehr persönlich offenbart habe, wie viel mir seine Filme bedeuten." So viel gegenseitige Zuneigung lässt doch stark vermuten, dass Jonah Hill in Tarantinos nächstem Werk ein wenig mehr als nur einen Gastauftritt bekommt …



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