Kino

"Taken 3" in Planung

Hauptdarsteller Liam Neeson hielt es zwar neulich noch für absurd - aber kommen wird ein dritter Teil dennoch.

"Taken 3" in Planung
"Taken 3" in Planung (Fox) Fox

Noch vor ein paar Tagen - sprich, bevor sich auch "Taken 2" als grandioser Erfolg entpuppte - hatte Hauptdarsteller Liam Neeson noch eine klare Haltung: Mit ihm würde es kein "Taken 3" geben. "Ich sehe keinen dritten Film", lautete damals das Statement des Stars. "Mir fällt kein plausibles Szenario ein, in dem das Publikum nicht sagen würde: 'Echt jetzt? Sie ist also schon wieder entführt worden?!? Oh, bitte...'" Allerdings war das, bevor der Entführungs-Actioner 100 Millionen in die Kassen des Studios spülte - und das am ersten Wochenende. Ab einer gewissen Anzahl erlösrelevanter Nullen, werden bekanntlich auch starke Charaktere schwach. Liam Neeson hält sich diesbezüglich zwar noch wacker - sprich: er hält seinen Mund. Aber das Studio 20th Century Fox hat sich in Form des "Taken 2"-Autors Mark Kamen schon mal zu Wort gemeldet. Und da bemüht sich die nackte Gier nicht mal mehr, sich schamhaft zwischen den Zeilen zu verstecken: "Wir haben nicht über "Taken 3" gesprochen, bis wir die Zahlen gesehen haben. Aber dann hieß es: 'Oh, O.K. - wir sollten wohl wirklich einen dritten Teil machen'"

 

Ein Jedi, ein Wort?

Allerdings räumt auch Kamen ein, dass der einzige Weg in die Zukunft für "Taken" ein gänzlich neues Szenario sein müsse. "Wie oft kann man sie denn noch entführen? Das grenzt ja langsam an Verletzung der Aufsichtspflicht." Liam Neeson war früher der Ansicht, dass sich "Taken" mehr auf die Figur der Maggie Grace konzentrieren sollte. Aber Fox wird wohl alles versuchen, ihn selbst erneut als gnadenlosen Agenten gewinnen zu können. Zu dem Zwecke wird das Studio mit Scheinen wedeln - und im Falle seines Zögerns einfach immer mehr davon in die Hand nehmen. Und erst dann wird sich zeigen, ob der Mann zu seinem Wort steht - was man von einem Ex-Jedi ja eigentlich erwarten könnte.



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