Fernsehen

"Supertalent"-Kandidat gesteht: "Ich wurde engagiert"

Immer wieder wurden in der Vergangenheit Vorwürfe laut, dass es bei der RTL-Castingshow "Das Supertalent" nicht mit rechten Dingen zu gehe. Nun äußerte sich ein Kandidat über die Hintergründe seines Auftritts.

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Sie bewerten die Kandidaten: Bruce Darnell, Inka Bause und Dieter Bohlen / RTL / Stefan Gregorowius

Seit 2007 sind Dieter Bohlen und seine wechselnden Jury-Kollegen auf der Suche nach außergewöhnlichen Talenten und skurrilen Kandidaten. Neun Staffeln lang stellen sich Hundedomteure, Akrobaten, Sänger und Andersbegabte dem Urteil der Juroren und Zuschauer.

Kein Wunder also, dass der Kandidaten-Strom mit der Zeit nachlässt. Amüsante Begabungen scheinen inzwischen rar bei "Das Supertalent" und so ist es mittlerweile gang und gäbe, dass sich auf der Bühne auch zahlreiche internationale Kandidaten präsentieren.

Einer von ihnen äußerte sich nun auf Facebook über die Konditionen seines Auftritts. Mit seinem ungewöhnlichen Robot-Dance gewann der japanische Tänzer Kenichi Ebina gewann 2013 die US-Castingshow "America's Got Talent".

"Ich wurde von denen angeheuert und bezahlt. Sie wollten, dass ich den gleichen Auftritt performe wie bei "America's Got Talent", so der 41-Jährige auf Facebook.

Mittlerweile häufen sich die Auftritte von Künstlern, die dank YouTube oder anderer internationaler Castingshows schon einen gewissen Bekanntheitsgrad erlangt haben. RTL hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.



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