Kino

Superman-Macher nennt Iron Man "belanglos"

"300"-Regisseur Zack Snyder vergleicht seinen neuen Superman mit der Bibel - und spricht den Marvel-Helden wie Iron Man und Thor das Existenzrecht ab!

Auf der einen Seite Superman, Batman, Flash & Co. auf der anderen Iron Man, Thor, Captain America und die Avengers: In den USA herrscht zwischen den Comic-Helden der Verlage DC und Marvel ein ewiger Krieg. Und der wird nun auch im Kino ausgetragen. "Iron Man 3" hat gerade einen Raketenstart hingelegt, während der neue Superman-Film "Man of Steel" am 20. Juni abhebt. Prompt kommt von Regisseur Zack Snyder, seit "300" anerkannter Comic-Experte, eine Breitseite in Richtung Tony Stark & Co.: "Das Superman-Symbol ist das zweitbekannteste Symbol auf dem Planeten Erde nach dem christlichen Kreuz", tönt Snyder auf den aktuellen Erfolg der Konkurrenz angesprochen. "Diese Frage sollte man Iron Man und Thor mal stellen: Wie kann man einen Superhelden-Film in einer Welt machen, in der es schon Superman und Batman gibt?" Doch damit nicht genug, Zack Snyder legt verbal sogar noch eine Schippe drauf: "Die DC-Helden sind einfach klarere Archetypen als die Marvel-Helden. Sie sind buchstäblich biblisch! Wenn man die DC-Figuren richtig zeigt, können sie bedeutsam sein, dann können sie von der Menschheit an sich handeln. Die sind nicht einfach nur ein belangloses Spektakel…"

 

Das letzte Wort haben die Fans

Letzterer Satz zielt natürlich besonders auf den Marvel-Teamfilm "The Avengers", der trotz - oder gerade wegen - seinem locker-flockigen Unterton und der exzellenten Action ein Kassenschlager war. DC will mit dem Team-Abenteuer "Justice League" demnächst dagegenhalten und Superman, Batman & Co. gemeinsam auftreten lassen, aber mit den dramatischen Charakterzeichnungen, wie sie Christopher Nolan etabliert hat. Welche Art Comic-Filme nun tatsächlich die größere Fangemeinde haben, dafür wird der Start von "Man of Steel" ein erster Fingerzeig sein.



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