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Interview

„Stromberg – Wieder alles wie immer“: Christoph Maria Herbst verrät liebsten Stromberg-Spruch

Anlässlich des Kinostarts des neuen „Stromberg“-Films verriet uns Christoph Maria Herbst, welche Weisheit seiner Paraderolle er besonders amüsant findet und gab einen Tipp, wie man mit toxischen Chefs umgehen sollte.

Christoph Maria Herbst steht bei der Premiere von „Stromberg – Wieder alles wie immer“ vor einem Plakat, das Bernd Stromberg in einem Capitol-Karton zeigt.
Christoph Maria Herbst bei der Premiere von „Stromberg – Wieder alles wie immer“ am 1. Dezember 2025. Foto: IMAGO / Berlinfoto

„Der Papa“ ist wieder da! Nach elf Jahren ist Deutschlands liebster Horror-Chef mit „Stromberg – Wieder alles wie immer“ aus der Versenkung geklettert und versorgt Fans im Kino wieder mit dummen Sprüchen. 

„Stromberg“ gehört auch 2025 nicht zum alten Eisen

Aufs Abstellgleis ist Bernd Stromberg (Christoph Maria Herbst) trotz Sendepause aber nie geraten, denn die Kultserie rund um die Capitol-Versicherung und ihre inkompetenten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat bis heute eine große Zuschauerschaft.

Dass Stromberg einfach nicht kleinzukriegen ist, findet Christoph Maria Herbst „krass“. „Irgendwie helfen uns da natürlich auch die sozialen Medien“, erklärt er sich im Interview mit „TV Movie“-Redakteurin Anna Peters den anhaltenden Hype. Vor allem während der Pandemie hätten die Leute sich wieder vermehrt im Stream alter „Stromberg“-Folgen bedient, um ihrem tristen Alltag zu entfliehen. Auch bei der Gen Z komme das Format erstaunlich gut an – „vielleicht, um einfach nur festzustellen: ‚Okay, jetzt weiß ich, wie ich nicht werden will, nämlich wie der!‘“ 

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Video: Filmwelt Verleihagentur / Xcel Production

Aufregung vor Kinostart: Christoph Maria Herbst spricht von „zeitgeistvoller, böse Komödie“

Doch vor allem eine Zielgruppe ist jetzt wichtig: die alten Fans. Werden sie in „Stromberg – Wieder alles wie immer“ auf ihre Kosten kommen? „Am besten stellen Sie mir die Frage heute Nacht nochmal“, so Herbst kurz vor der großen Premiere am 1. Dezember im Interview. Er sei aufgeregt, gibt er zu. Dem Team sei jedoch eine „sehr zeitgeistvolle, böse Komödie“ gelungen, „in der wir alle gelernten Figuren, die wir ja alle lieben und hassen, in einem Atemzug nicht verraten haben und es trotzdem geschafft haben, diesen Stromberg-Kosmos im Jahre 2025 ankommen zu lassen“. 

In unserer Review zum neuen „Stromberg“-Film kannst du nachlesen, wie wir darüber denken >>>

„Stromberg“-Autor Ralf Husmann habe es sich nicht einfach gemacht und sich getraut, das alte Capitol-Team mit der heutigen Zeit zu konfrontieren. Das sei vor allem in Bezug auf den „Papa“ kaum an „komödiantischem bzw. tragisch-komischem Potenzial und an Sprengkraft zu überbieten“. Immerhin sei Bernd Stromberg eine Figur, die schon bei ihrem ersten Auftritt im Jahr 2004 bewiesen habe, dass sie in den 80er-Jahren steckengeblieben sei. Dass sie 2025 immer noch dort stehe, sei „eher tragisch als komisch“.

Stromberg zu verkörpern ist für Christoph Maria Herbst „wie Fahrradfahren“

Wieder in die Rolle zu schlüpfen, sei jedoch wie Fahrradfahren gewesen. „Das einzige Ritual war, dass ich noch ein altes Parfüm aus den frühen Achtzigern habe, das ich immer auftrage, damit ich auch olfaktorisch wieder Einzug in diesen leicht stinkigen ‚Stromberg‘-Kosmos finde“, scherzt er.

Daraus, dass auch er Bernd Stromberg für ein Arschloch hält, hat Herbst nie ein Geheimnis gemacht. Menschen, die sich den alten Capitol-Chaoten als Chef wünschen, rät er lachend zu medikamentöser Hilfe. Auch von den dummen Sprüchen, die Bernd auch im neuen Film wieder abfeuert, distanziert er sich – und nennt auf Nachfrage nach seinem Lieblings-„Stromberg“-Zitat dennoch einen Spruch über Frauen, bei dem man gar nicht anders kann, als die Hände über dem Kopf zusammenzuschlagen.

„Stromberg – Wieder alles wie immer“

Im Videointerview oben erfährst du, welcher Spruch das ist, ob Christoph Maria Herbst auch privat manchmal ein „Lass das mal den Papa machen“ herausrutscht, für welche „Stromberg“-Szene damals eine alternative Version gedreht wurde, weil eine Aussage von Bernd einfach zu heftig erschien, was Herbst von den Vergleichen mit Friedrich Merz hält und welchen Tipp er Menschen mit auf den Weg gibt, die im wahren Leben mit einem toxischen Chef zu tun haben.

„Stromberg – Wieder alles wie immer“ läuft ab heute, 4. Dezember 2025, in den Kinos!

Den Trailer zu „Stromberg – Wieder alles wie immer“ kannst du dir hier in voller Länger ansehen:

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Video: Filmwelt Verleihagentur
Quellen
  • Christoph Maria Herbst im Gespräch mit Anna Peters

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