Fernsehen

Streit um Meisterfeier-Übertragung zwischen BR und Bayern München!

Auf Grund einer Forderung des Bayern München von 150.000 Euro Kostenbeteiligung verzichtete der Bayerische Rundfunk auf die Liveübertragung der Double-Feier.

Bayern München Meisterfeier
Die Meistersause war dieses Jahr ausnahmsweise nicht im BR zu sehen. /Picture Alliance

Die Meisterfeier in der vergangenen Woche wurde noch von der Stadt München – und damit vom Steuerzahler – bezahlt. Da die Feierlichkeiten am Sonntag jedoch so kurzfristig geplant wurden, musste sich der Verein mit 300.000 Euro für Sicherheit, Absperrungen und der Bereitstellung des TV-Signals an den Kosten der Stadt beteiligen.

Den Bayern – die nur in dieser Spielzeit ganze 7,5 Millionen Euro durch Prämien und Fernsehgelder eingenommen haben – schien das zu viel zu sein, denn der BR sollte die Hälfte dieser Summe zuschießen.

 

Bayerischer Rundfunk lehnt Kostenübernahme ab

Doch der Tochtersender der ARD wies die Geldforderung zurück. Auch das Angebot von Markus Hörwick, dem Mediendirektor des FC Bayern, die Summe in Form von Werbeminuten zu begleichen, wurde vom BR abgeschlagen. Der Vorstandsvorsitzende der Bayern, Karl-Heinz Rummenigge dazu: „Das Statement des BR hat mich sehr verwundert. Die Veranstaltung kostet nun einmal viel Geld.“

Die Absage betrübte vor allem die Fans, die nicht vor Ort auf dem Marienplatz dabei sein konnten. Denn die mussten sich mit Internet-Streams und kurzen Ausschnitten der Feier auf dem Sender Sport1, der übrigens nichts für die Ausstrahlung zahlen musste, begnügen. Bald werden jedoch wieder einige der Bayern-Spieler im TV zu sehen sein – und zwar im EM-Kader der deutschen Nationalmannschaft. Hier seht ihr den EM-Spielplan 2016! 



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