Fernsehen

Stefan Raab: Das waren seine größten Niederlagen

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Für diese Streiche gab es Konsequenzen! / dpa / picture alliance

Seit über 25 Jahren steht der Entertainer bereits vor der Kamera, fiel nie durch Ausfälle und Patzer auf. Doch selbst ein Stefan Raab ist nicht perfekt!

Der Showgigant weiß, wie man Skandalen und Streitigkeiten aus dem Weg geht. Sein Privatleben schützte er erfolgreich vor der Öffentlichkeit. Negative Schlagzeilen: Fehlanzeige!

Und doch gab es in den letzten Jahren hinter den Kulissen Ärger, der in mehreren Klagen endete.

Die wohl bekannteste Klägerin bleibt das Kölner Model Lisa Loch. 2001 nahm die damals 16-Jährige an einer Miss-Wahl teil, über die bei RTL Explosiv berichtet wurde. Raab und seine Kollegen von „TV Total“ schnappten sich den Ausschnitt und zogen in der Show über den Namen der Schülerin her. Was bei den Zuschauern für Lacher sorgte, wurde für Lisa zum Albtraum. Sie klagte gegen Raab, die Produzenten und den Sender und erhielt einen Schadensersatz in Höhe von 70.000 Euro.

1997 kam es zu handfesten Auseinandersetzungen zwischen Stefan Raab und Moses Pelham. Zuvor ärgerte Raab dem Rapper über einen längeren Zeitraum in seiner VIVA-Sendung  „Vivasion“. Auf der „ECHO“-Aftershowparty eskalierte der Konflikt, Pelham attackierte den Moderatoren und brach ihm die Nase. Raab erhielt nach einem Strafverfahren eine Entschädigung von 40.000 DM.

Mit dem Ende seiner Karriere sorgte Stefan Raab für einen letzten Aufreger. Denn sein Rücktritt reißt einen großen Teil der Mitarbeiter der Produktionsfirma Brainpool in die Arbeitslosigkeit: 49 Stellen sollen gestrichen werden. Doch die Angestellten reichen daraufhin eine Sammelklage ein, das Urteil steht auch Ende des Jahres noch aus.



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