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Statist bei Brad Pitt-Dreh aufgespießt

Statist bei Brad Pitt-Dreh aufgespießt
Statist bei Brad Pitt-Dreh aufgespießt (Sony) Sony

Stuntunfall beim Weltkriegs-Actioner mit Shia LaBeouf, "Wardaddy" Pitt und einem Panzer

Die Knochen hinhalten, damit sich die Stars aufs Wesentliche - Knutschen nämlich - konzentrieren können. Das bedauernswerte Schicksal der Bodydoubles bejammerte schon Lee Majors in den 80er Jahren als "Unknown Stuntman". Daran hat sich auch in Zeiten des digitalen Kinos nichts geändert: Manchmal ist das beim Film vergossene Blut echt. Nun hat es bei den Dreharbeiten zum Weltkriegs-Actioner "Fury" in England einen Stuntman erwischt. Der 35-jährige Mann wurde bei einer Kampfszene aufgespießt, sein Einsatz endete mit einer schweren Schulterverletzung in einem Oxforder Krankenhaus. Die Stars des Films, Brad Pitt und Shia LaBeouf, zeigen sich geschockt. "Während eines Probedurchlaufs für eine Action-Sequenz zwischen zwei professionellen Stuntleuten kam es zu einem Unfall," sagte Produktionssprecherin Claudia Kalindjian in einem Statement, "das ist sehr unglücklich gelaufen. Aber der Verletzte hat beim Abtransport schon wieder gelacht."

 

Shia LaBeouf prügelt selbst - ein Fehler

"Fury" ist kurz vor Kriegsende im Jahr 1945 angesiedelt. Eine fünf Mann starke Panzerbesatzung, angeführt von Brad Pitt als Sergeant "Wardaddy", startet zu einem Himmelfahrtskommando hinter die feindlichen Linien. Um das zu drehen, mussten nicht nur die Stuntmänner leiden. Pitt und LaBeouf mussten unter kalten, feuchten und düsteren Bedingungen arbeiten, einmal hatte Brad Pitt sogar 15 Stunden am Stück im Sumpf zu erdulden. Zur Vorbereitung bekamen die Stars herben militärischen Drill spendiert. Dazu gehörte auch ein dreitätiges Überlebenstraining, das die beiden Superstars auf sich allein gestellt im Wald bewältigen mussten. Shia LaBeouf hat die Ausbildung nichts genützt. Mal wieder nutzte er eine Drehpause, um eine Schlägerei anzufangen. Diesmal vor einer Londoner Kneipe, aber mit dem üblichem Ausgang: Er bezog ordentlich Prügel. Vielleicht sollte er seine Stunts selbst absolvieren, aber dafür den Stuntman seine Streitereien austragen lassen. "Fury" wird von "End of Watch"-Regisseur David Ayer inszeniert und kommt am 13. November 2014 in unsere Kinos.



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