Kino

"Star Wars VII": Story und Stunts statt Computer-Effekte

Produzentin Kathleen Kennedy und Regisseur J.J. Abrams wollen zurück zu den Wurzeln der ersten Trilogie. Außerdem kommt die Filmmusik vom Originalkomponisten!

Die Macher der nächsten "Star Wars"-Filme wissen, was die Fans lieben. Denn Produzentin Kathleen Kennedy und Regisseur J.J. Abrams haben versprochen, genau das in den Mittelpunkt der nächsten Trilogie zu stellen, was die Fans an den drei Episoden zur Vorgeschichte vermissten: eine gute Story und den Charme des Handgemachten. Denn für viele waren "Die dunkle Bedrohung", "Angriff der Klonkrieger" und "Die Rache der Sith" seelenlose Effektorgien. "Natürlich haben wir bei Industrial Lights and Magic ein wunderbares Team, das fantastische Effekte auf die Leinwand bringen kann - aber Effekte bedeuten nichts, wenn man nicht großartige Figuren und eine packende Story hat", erklärt Kathleen Kennedy. "Die Frage nach dem richtigen Gleichgewicht ist bei der Planung für 'Star Wars: Episode VII' ein Dauergesprächsthema." Offenbar weiß Kennedy genau, was die Fans an George Lucas' Originaltrilogie lieben - und setzt sich intensiv damit auseinander: "Man muss sich nur alle 'Star Wars'-Filme ansehen dann bekommt man ein Gefühl dafür, was die frühen Filme gemacht haben, indem sie echte Aufnahmen am Set mit Spezialeffekten kombinierten - das analysieren wir ganz genau. Dabei geht's um Modelle, um echte Droiden und um echtes Artwork, das man anfassen und fühlen kann. Das wollen wir mit dosiert eingesetzten Computereffekten verbinden. Wir sind der Meinung, dass auf diese Weise etwas Echtes entsteht."

 

Die Rückkehr der "Star Wars"-Fanfare

Damit spielt Kennedy auf die faszinierenden, detailreichen Plastikmodelle an, mit denen in der ersten Trilogie die Raumschlachten gefilmt wurden, sowie die in mühevoller Kleinarbeit hergestellten Robotertypen und mit Massen von Stuntleuten gedrehte Kampfszenen. In der Trilogie zur Vorgeschichte, die ins Kino kam, als die Computertechnologie schon weit aufwändigere Spezialeffekte erlaubte, wurde in solchen Fällen oft mit komplett virtuellen Figuren, Landschaften und Raumschiffen aus dem Rechner gearbeitet. Fans beklagten daher, dass den späteren Filmen die Seele fehle. Das soll nun korrigiert werden. Zum echten "Krieg der Sterne"-Feeling gehört im Übrigen natürlich auch die legendäre Musik - von der "Star Wars"-Fanfare bis zum berühmten Darth Vader-Marsch. Diese Melodien stammen von Oscar-Gewinner John Williams, der nun auch für die dritte Trilogie unterschrieben hat, wie die Macher offiziell bekannt gegeben haben. Man darf also auch in "Episode VII" wieder auf eine geniale Vertonung des ewigen Kampfes zwischen Jedi und Sith hoffen. Jede Menge Gründe also, warum "Star Wars" mit den kommenden drei Filmen wieder zu alter Größe zurückfinden könnte. Ob es tatsächlich so kommt, gibt's ab Sommer 2015 im Kino zu erleben, wenn "Episode VII" startet.



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