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"Star Wars": Eigener Film für Mace Windu

Für die beliebtesten "Star Wars"-Helden sollen eigene Auftritte her. Jetzt hat sich ein Regisseur verplappert und eine weitere Spin-off-Figur verraten.

"Star Wars": Eigener Film für Mace Windu
"Star Wars": Eigener Film für Mace Windu (Fox) Fox

Es war einer der letzten großen Coups von "Star Wars"-Erfinder George Lucas, Samuel L. Jackson zum Jedi-Ritter zu schlagen. Allerdings stellte der "Pulp Fiction"-Star damals eine Bedingung: Sein Lichtschwert sollte, anders als das aller anderen Meister, lila leuchten. Lucas erfüllte den Wunsch, der Rest ist Geschichte: Jackson machte Mace Windu zum coolsten aller Jedi-Ritter, spektakulärer Abgang im Duell mit dem Imperator inklusive. Seitdem betont Samuel L. Jackson jedes Mal, wenn er auf "Star Wars" angesprochen wird, dass er wahnsinnig gerne noch einmal in die Jedi-Robe schlüpfen würde. Das schien allerdings extrem unwahrscheinlich - bis heute! Denn einer der Regisseure, der eins der sogenannten "Spin-Offs" inszenieren soll, hat sich verplappert. Er verhandele gerade mit Disney und: "Wir sprechen momentan darüber und ich kann noch nicht viel sagen - aber der Film handelt von Mace Windu", so A.J. Edwards.

 

Wer bekommt sonst noch einen eigenen "Star Wars"-Auftritt?

Schon länger war bekannt, dass es neben der Fortsetzung "The Force Awakens", die an die Geschehnisse in "Die Rückkehr der Jedi-Ritter" anschließt, auch noch weitere Filme geben soll, die das Leben einiger beliebter Figuren aus dem "Star Wars"-Universum beleuchten. Doch zu den Favoriten zählten dabei eher Obi-Wan, R2-D2 und Han Solo. Ein Film über Yoda gilt bereits als sicher. Überraschend ist nun auch, dass man für die Regie des Films über Mace Windu mit dem Newcomer A.J. Edwards verhandelt. Er war bisher nur als Cutter für Terrence Malick in "To the Wonder" aufgefallen und hat das Drama "Better Angels" um die Jugend von Abraham Lincoln mit Diane Kruger inszeniert. Die beiden Regisseure, die ansonsten für "Star Wars"-Spinoffs eingeplant sind, sind zwar auch noch recht jung, haben aber zumindest schon jeweils einen echten Hit gelandet: Joshua Trank mit "Chronicle" und Gareth Edwards mit "Godzilla". Und dann ist da natürlich noch das kleine Problem, dass Mace Windu eigentlich tot ist. Oder doch nicht? Samuel L. Jackson hat das stets bezweifelt, da man ihn nicht direkt sterben sieht, nachdem ihn Palpatine auf Coruscant in den Abgrund stößt: "Okay, Obi-Wan war doch auch tot, als 'Episode IV' begann und so denkt nun jeder auch, Mace Windu ist tot, aber vielleicht finden wir ja etwas ganz anderes heraus", spekuliert Jackson. "Ich könnte ja als einarmiger Jedi zurückkehren, der gar nicht gestorben, sondern immer noch da ist." Vielleicht zeigt der geplante Film aber auch die Jugendjahre des Mace Windu, lange vor dessen schicksalhafter Begegnung mit dem Imperator. Dann ist Samuel L. Jackson allerdings wohl kein Kandidat für die Titelrolle, sondern ein jüngerer Darsteller...



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