Kino

"Star Trek"-Regisseur J.J. Abrams hasst Smartphones

Technische Gadgets wie Kommunikatoren machten "Star Trek" einst zum Kult. Doch J.J. Abrams, Regisseur der neuen Kinofilme, verurteilt deren moderne Nachfahren…

Wenn Captain Kirk cool seinen Kommunikator aufklappte und diese legendären Worte zur Enterprise funkte, waren nicht nur "Star Trek"-Fans begeistert. Denn vieles, was man sich in den 60er-Jahren an technischem Fortschritt vorstellen konnte, nahm in der SciFi-Kultserie konkret Gestalt an. Ok, zwar haben wir heute immer noch keinen Warp-Antrieb oder - auch wenn das Essen aus mancher Fastfood-Kette genauso lasch schmeckt - etwa einen Replikator. Aber so ein Ding wie Kirks Kommunikator trägt heute jeder mit sich herum. Und genau damit hat ausgerechnet der Regisseur der neuen "Star Trek"-Kinofilme, die ebenfalls voller technischer Spielereien stecken, ein Riesenproblem: "Diese Technologie verbindet dich mit Menschen, die gerade nicht hier sind, und sie trennt dich von denen Menschen, die gerade hier sind", analysiert Abrams.

 

Immer erreichbar, nie präsent...

Das gilt seiner Meinung nach besonders dann, wenn das Handy auch noch geschäftlich genutzt wird: "Wenn man privat ein Smartphone dabei hat, kann man genauso gut gleich im Büro bleiben, weil man sich ohnehin nicht auf sein Leben konzentriert", meint Abrams. Wie man allerdings ohne Handy eine mehrere hundert Mann starke Crew am Set eines Blockbusters wie "Star Trek Into Darkness" koordinieren soll, scheint heute kaum mehr vorstellbar. Allerdings hat Hollywood das tatsächlich auch schon hingekriegt, bevor das Mobiltelefon erfunden wurde. Damals gab es noch den - inzwischen obsolet gewordenen - Job des "Laufburschen" …



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