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"Star Trek"-Regisseur endlich gefunden

"Star Trek"-Regisseur endlich gefunden
"Star Trek"-Regisseur endlich gefunden (Paramount) Paramount

Seit dem Wechsel von J.J. Abrams auf die Seite der Jedis ist die Enterprise führerlos. Das hat jetzt ein Ende - wenn auch ein extrem überraschendes.

Als J.J. Abrams verkündete, er werde sich in Zukunft den Kämpfen der Sternenkrieger annehmen - und dafür die unendlichen Weiten der Enterprise vernachlässigen - war die Reaktion der Fans natürlich gespalten. Alle Jedi-Adepten jubelten - schließlich mussten auch sie einräumen, dass Abrams bei den beiden Neuzugängen im filmischen "Star Trek"-Universum ganze Arbeit geleistet hatte. Alle Trekkies wiederum fluchten und wehklagten. Und zwar aus demselben Grund. Für das Zusammengehörigkeitsgefühl dieser beiden Fan-Communities war die Entscheidung natürlich verheerend - aber das war ja von jeher nicht viel größer als das Spendenkonto eines Ferengis. Was jetzt also dringend her musste war ein Regisseur von Format. Einer, der die Enterprise auf Kurs halten konnte. Und man suchte, und man suchte, und man fand... Roberto Orci. Wen? Roberto Orci! Ein Mann von untadeligem Ruf und großen Verdiensten für verfilmte Science-Fiction - allerdings bislang lediglich als virtuoser Schreiberling. Auf der Positiv-Seite steht: Der Mann ist bestens vertraut mit dem "Star Trek"-Universum, war er bislang doch Autor und Produzent der Filme. Überdies schrieb er die Drehbücher wie die "Transformers"-Filme oder für "The Amazing Spider-Man". Auf der Negativ-Seite steht: Nichts. Was einzig und allein daran liegt, dass der gute Mann auf dem Regiestuhl bislang nichts verloren hatte. Und dann gleich ein Projekt wie die Fortführung der "Star Trek"-Reihe? Allerhand...

 

Nur wer wagt, gewinnt. Hoffentlich jedenfalls.

Ab dem Punkt beginnen viele, sich irritiert am Kopf zu kratzen. Das Schicksal solcher Blockbuster in die Hände eines kompletten Regie-Newcomers zu legen ist, sagen wir mal, höchst eigenwillig für Hollywood. Und riskant. Paramount könnte nämlich mal wieder einen echten Volltreffer vertragen: "Transcendence", "John Carter" und "47 Ronin" waren nämlich ziemliche Fehlschläge - und teure noch dazu.



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