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Staffel 16 | „Rote Rosen“-Neuzugang Julian Brodacz über Laurenz‘ Konflikt

Seit einer Woche sehen wir Julian Brodacz in „Rote Rosen“ als Laurenz Merz. Wir haben ihn zu seiner Rolle befragt. 

Rote Rosen Laurenz Julian Brodacz
Als Leonie (Lena Meckel) Laurenz (Julian Brodacz) das endgültige Konzept des Ladens vorstellt, können beide sich wieder versöhnen. Foto: ARD / Nicole Manthey

Mit der 16. Staffel stoßen wieder ein paar neue Darsteller zum Cast von „Rote Rosen“, darunter der Münchner Julian Brodacz (27), der zuvor unter anderem in TV-Produktionen wie „Alles was zählt“ oder „SOKO München“ auftrat.

 

In der Lüneburger Telenovela spielt er Laurenz Merz – einen talentierten Sportler, dessen Weg vorgezeichnet scheint: Weil seine Eltern ihn als Nachfolger in ihrer Praxis sehen, studiert er Zahnmedizin.

Die Bekanntschaft mit Leonie (Lena Meckel) bringt Laurenz bringt sein Leben in „Rote Rosen“ völlig durcheinander. Für sie möchte er sein Studium schmeißen, um gemeinsam eine Bonbonmanufaktur zu eröffnen. „TV Movie Online“-Redakteurin Janna Fleddermann hat mir dem Schauspieler über den großen Konflikt seiner Figur gesprochen.

Wie würdest du Laurenz beschreiben?

Julian Brodacz: „Laurenz geht den Weg, den seine Eltern für ihn bestimmt haben ganz brav, weil er nie darüber nachgedacht hat, ob dieser wirklich seinem Wesen entspricht, beziehungsweise was er wirklich machen möchte. Als er mit Leonie die Bonbon-Manufaktur eröffnet merkt er, dass ihm dieser Laden und das Unternehmerische unheimlich viel Spaß machen.“

Eine ausweglose Situation?

Brodacz: „In der Serie schon, denn seine Eltern halten nichts von seinem Plan. Schließlich arbeiten sie darauf hin, dass er irgendwann seine Praxis übernimmt. Wobei, man könnte das ja fast kombinieren, Zahnmedizin und Bonbonladen. Kundengewinnung.“

Ist dir Laurenz sympathisch?

Brodacz: „Laurenz ist ein lieber Kerl mit echten Werten. Was die Beziehung zu Leonie betrifft, ist er ein bisschen wie ich: keiner, der halbe Sachen macht. Laurenz stürzt sich voll in das Projekt, manchmal auch blauäugig, und das macht ihn irgendwie nahbar.“

Würdest du dich mit ihm anfreunden?

Brodacz: „Ja, das ist ein Kerl, bei dem ich wüsste, dass er aufrichtig ist und mir nicht in den Rücken fallen würde.“

Wie ist die Arbeit am Set in Lüneburg?

Brodacz: „Das Drehen ist spannend, macht Spaß, vor allem weil das Team super ist. Für mich ist das die erste große Rolle. Ich habe auf jeden Fall Respekt davor, dass da so viele Menschen zuschauen.“

Hattest du schon Kontakt mit Zuschauern?

Brodacz: „Als wir den neuen Vorspann für Stafel 16 in Lüneburg drehten, haben sich viele Fans angeschaut, wer neu zum Cast stößt. Mit so viel Rummel hatte nicht gerechnet.“

Wie gefällt dir Norddeutschland?

Brodacz: „Lüneburg ist eine schöne Kleinstadt, aber ich bin trotzdem lieber zuhause in München daheim. Ich bin ein Heimatmensch. Es ist schon eine Umstellung, jetzt durchgehen in Lüneburg zu leben.“

 

Rote Rosen, Staffel 16: Gerrit Kling als Hilli

Die 16. Staffel „Rote Rosen“ startet am 7. Januar 2019 in der ARD. Hilli, gespielt von Gerit Kling, bezieht eine neue Wohnung im Lüneburger Rosenhaus – und erobert sogleich die Herzen von Johanna Jansen und Ben Berger. Schade nur, dass Hillis Mann Frank noch als Mechaniker auf Achse ist. Oder etwa nicht? Die erste Nacht im Rosenhaus verbringt Hilli jedenfalls nicht alleine…



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