Fernsehen

"Stadlshow": Neuer "Musikantenstadl" vergrault seine Zuschauer!

"Stadlshow" Alexander Mazza und Francine Jordi
© BR/ORF/Thomas Ramstorfer

Neue Show, neuer Quotenrekord? So in etwa haben sich die Macher die Verjüngungskur des „Musikantenstadl“ vorgestellt, als sie die neue „Stadlshow“ am Wochenende mit Francine Jordi und Alexander Mazza vorstellten. Doch die Neuerfindung der Schlager-Show wurde zu einem absoluten Quotendesaster.

Volksmusik-Shows mögen zwar nicht unbedingt den Geschmack der breiten Masse treffen, doch ihr unbändiger Erfolg im deutschsprachigen Fernsehen gab den Machern schließlich lange Zeit Recht. Doch in den vergangenen Jahren sanken ausgerechnet die Quoten für das absolute Aushängeschild der Schlager-Musik, den „Musikantenstadl“, weshalb sich die Macher genötigt sahen die Erfolgsshow radikal neu zu erfinden.

Aus dem „Musikantenstadl“ wurde nun die „Stadlshow“. Statt Andy Borg nahmen nun die Jungspunde Francine Jordi und Alexander Mazza als Moderatoren Platz. Doch der Auftakt ging dabei mächtig in die Hose: Über 2 Millionen Zuschauer weniger als beim letzten Musikantenstadl mit Andy Borg schalteten zur Premiere ein. In der Zielgruppe gab es dabei auch noch einen desaströsen Marktwert von 9,6 Prozent.

Doch woran liegt das miserable Abschneiden der „Stadlshow“? Gegenüber dem Medienportal Dwdl wurde Journalist Hans Hoff in seiner Kritik zur Show sehr deutlich: „Und in der Tat sind es grauenhafte Verhältnisse, die das Erste zeigt. Menschen, zu Tausenden in einer ultrahässlichen Mehrzweckhalle zu malträtieren mit Klängen, die jeden Tinnitus als attraktive Alternative erscheinen lassen. Nein, das ist kein „Brennpunkt“. Im Ersten läuft so etwas offiziell unter dem Label Verjüngung. Vor Ort wird das indes zu einem Massaker an der volkstümlichen Musik.“

Ob die "Stadlshow" da noch einmal die Trendwende schafft? Im TV-Programm von heute Abend gibt es passendes Anschaungsmaterial, um den schwachen Neustart der Stadlshow verdauen zu können.

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