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Sprengfalle für Mark Wahlberg

Sprengfalle für Mark Wahlberg
Sprengfalle für Mark Wahlberg (Universal) Universal

Dass ein Actionfilm lebensecht wirkt, ist ja wünschenswert. Aber gleich die Stars sprengen...

Aus dem Film "Lone Survivor" mit Mark Wahlberg in der Hauptrolle wäre fast der Film "No Survivor" geworden. Denn der "Pain & Gain"-Star wäre bei den Dreharbeiten wohl beinahe Opfer einer massiven Sprengung geworden. Peter Berg, Regisseur des Action-Spektakels um den Einsatz eines SEAL-Teams in Afghanistan, gab jetzt in einem Interview zu: "Ich habe ihn aus Versehen fast in die Luft gesprengt. Das war verdammt knapp. Kein Witz: Wir haben Mark um ein Haar verloren." Und das, obwohl der Filmemacher versichert, dass er den größten Teil seiner Zeit damit verbracht hat, den Schauspieler davon abzuhalten gefährliche Szenen zu drehen. Der Beinahe-Unfall mit Wahlberg war aber wohl nicht die einzige Drehpanne, die während der Arbeiten an dem Film passiert ist. Beim gescheiterten Versuch, eine Klippe hinunter zu springen - also das Springen gelang offenbar schon; die Landung missglückte - musste ein Stuntman drei gebrochene Rippen und einen punktierten Lungenflügel auf dem Feld der Ehre lassen. Der Plan war aber vielleicht auch nicht ganz ausgereift: "Und da frage ich ihn noch 'was genau willst du machen?'", berichtete Peter Berg von dem Vorfall. "Und er sagt: 'Ich renne erst mal den Felsvorsprung hoch. Dann springe ich von ihm runter, lande auf dem Baum. Ich pralle von dem Baum ab und lande auf einem Felsen. Von dem pralle ich dann wieder ab...'" Ungefähr hier ist der Punkt erreicht, wo man als Regisseur sagen sollte: "Weißt du was? Wir gehen es noch mal gemeinsam in Ruhe durch..."

 

Tödlich lebensecht

Auch Mark Wahlberg fand die Action in "No Survivor" offenbar ziemlich handgemacht: "Als ich das erste Mal die Felsen hochgelaufen bin dachte ich mir: 'Wo sind die Drähte? Wo ist der Greenscreen?'" Aber so ist das nun mal, wenn man eine wahre Geschichte verfilmt - und die noch dazu von so harten Jungs handelt wie SEALS. Denn die sind ja nicht gerade für ihre Zimperlichkeit bekannt. Und Drähte oder künstliche Hintergründe kommen bei ihren Einsätzen auch nicht vor.



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