Kino

Spider-Man und Marc Webb trennen sich

Spider-Man und Marc Webb trennen sich
Spider-Man und Marc Webb trennen sich (Kurt Krieger) Kurt Krieger

Zwar hat er Spidey äußerst erfolgreich zurück ins Netz geholfen - aber das kann ja nicht alles sein.

Als vor ca. zwei Jahren "The Amazing Spider-Man" dem in Puncto Action noch fast unbeleckten Marc Webb in seine kreativen Hände gelegt wurde, konnte noch niemand abschätzen, wohin die neu gestartete Reise des Peter Parker führen würde. Das spinnerte Thema war zwar durchaus noch heiß - prominente Superhelden sind es zur ja Zeit generell - aber die Story selbst irgendwie schon ein wenig ranzig. Schließlich hatte Sam Raimi ja schon Tobey Maguire als Netzwerfer durch drei Abenteuer gehetzt - und das alles andere als schlecht. Also einfach alles mit neuen Stars auf Null setzen? Riskant! Funktioniert hat es trotzdem: Andrew Garfield entpuppte sich als veritabler Kletterkünstler, mit Emma Stone kann man sowieso nichts falsch machen... kurz: Alle liebten den neuen Twist und riefen nach mehr. Dieses "Mehr" hört mittlerweile auf den Namen "Rise of Electro", kommt am 17. April in die Kinos - und wird Mittelteil einer neuen Trilogie, mit einem bereits fest geplanten Teil drei, der 2016 die Leinwände belegen soll. Die schlechte Nachricht: Das war es dann aber auch. Zumindest mit Marc Webb auf dem Regiestuhl. Denn der sehnt sich offenbar nach weniger Superheldenhaftem und möchte Spider-Man höchstens noch als Berater zur Seite stehen: "Ich hatte dann so viel Spaß dabei - aber nach dem dritten Film wird es wieder Zeit, etwas anderes zu finden."

 

Da geht noch viel mehr

Verständlich. Aber einen Happen wirft er denn Fans noch hin, damit sie auch nach seinem Abgang bei der Stange bleiben: "Wir arbeiten an einem noch komplizierteren Spider-Man-Universum - mit Charakteren, die Leute noch nie in anderen 'Spider-Man'-Filmen gesehen haben: 'The Sinister Six', 'Venom' und andere. Wir würden das auch wahnsinnig gerne mit anderen Studios überlappen lassen - aber das um das zu entscheiden, verdiene ich viel zu wenig Geld..."



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