Fernsehen

„Sommerhaus der Stars“: RTL schämt sich für Staffel 2020

Die Konflikte im RTL „Sommerhaus der Stars“ haben die Zuschauer abgeschreckt.

Sommerhaus Wiedersehen
Das Wiedersehen nach dem Sommerhaus endete im Streit. Foto: TVNOW

Der Sender RTL zieht nach dem Ende des „Sommerhaus der Stars“ eine kritische Bilanz und schämt sich für die Geschehnisse in der Sendung. Der RTL Unterhaltungschef Kai Sturm hat in einem Interview mit „Übermedien“ den Eindruck gemacht, als sei der Sender sehr froh darüber, dass das Format nun zu Ende sei: „Wir haben das Mobbing weder gepusht noch gewollt“ verriet er und distanzierte sich von den Geschehnissen: „Wir finden das auch nicht gut. Die Eskalation der Aggressivität und das unangenehme negative Gefühl, das in dieser Staffel steckt, hat uns persönlich auch betroffen gemacht.“

 

RTL distanziert sich von den Vorfällen im „Sommerhaus der Stars“

RTL habe sich demnach „mehr positive Aspekte in der Staffel gewünscht, mehr Versöhnung, glückliche Momente, Entspannung, viel mehr Humor.“ Zwar würden natürlich auch Konflikte die Unterhaltung antreiben, aber besonders die Art wie die Konflikte in dieser Sendung stattfanden dürften eher Gift für die Zuschauerzahlen gewesen sein: „Das hat uns in der Außenwahrnehmung eher geschadet. Die Leute haben gerade heute ein Bedürfnis nach Harmonie. Quoten erzielt man mit rein asozialem Verhalten nicht.“

Auch nach Ende der Ausstrahlung am Sonntag ist der Konflikt zwischen den Kandidaten noch lange nicht beendet. Besonders Lisha und Lou stehen in diesen Konflikten mit den anderen Bewohnern immer wieder im Fokus und mussten sich auch den Vorwurf des Mobbings gefallen lasse. Immer wieder wurde besonders Lisha auch der Lüge bezichtigt, sogar ihre eigene Mutter konnte den Wandel ihrer Tochter nicht nachvollziehen.

 
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