Kino

"Skyfall"-Kameramann springt bei "Bond 24" ab

Roger Deakins, "Prisoners"-Filmer und Top-Kameramann Hollywoods, wird beim nächsten Bond-Film nicht wie geplant die Bilder liefern.

"Skyfall"-Kameramann springt bei "Bond 24" ab
"Skyfall"-Kameramann springt bei "Bond 24" ab (Fox) Fox

Der nächste 007-Film mit dem Arbeitstitel "Bond 24" wird ohne den derzeit angesagtesten Kameramann Hollywoods auskommen müssen: Roger Deakins, der schon "Skyfall" optisch zu einem Ereignis machte, ist ausgestiegen. Die genauen Hintergründe wurden nicht bekannt gegeben aber hinter Deakins' Kündigung stecken wohl Terminschwierigkeiten. Er werde sich nun anderen Dingen widmen, twitterte Kristopher Tapley vom Onlinedienst Hitfix, der die Nachricht verbreitete. Für den neuen Bond ist das natürlich ein herber Verlust, denn neben dem grandiosen Regisseur Sam Mendes war es dessen Kollege Roger Deakins, der dem letzten Agenten-Abenteuer den perfekten Look gab. Deakins gilt bei Fans als bester Kameramann der Welt und bewies zuletzt wieder in "Prisoners" sein Können: Besonders sein ungewöhnlicher Einsatz von (natürlichen) Lichtquellen, die den Szenen eine ganz eigene, mystische Bedeutung verleihen, sticht hier hervor.

 

Berechtigte Oscarhoffnungen

Elfmal wurde Deakins für den Oscar nominiert, unter anderem für "Skyfall", "True Grit", "No Country for Old Men" und aktuell "Prisoners". Bekommen hat er den Goldjungen noch nie, schafft es möglicherweise aber in diesem Jahr. Wie es mit "Bond 24" nun weitergeht bleibt abzuwarten. Sam Mendes jedenfalls muss sich schnell Ersatz suchen, denn der Film soll schon am 29. Oktober 2015 in die Kinos kommen.



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