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Skandal: Soviel deutsches Steuergeld geht für "Homeland" drauf!

Schon länger ist bekannt, dass die neue Staffel der US-Erfolgsserie "Homeland" in Berlin gedreht werden wird. Doch der deutsche Steuerzahler darf für den lukrativen Dreh auch ordentlich blechen: Denn diese Wahnsinnssumme lässt das Medienboard Berlin-Brandenburg für die Serie springen!

Claire Danes in Homeland
Claire Danes lässt sich ihren Besuch in Berlin einiges kosten.

Keine Frage: Ohne Filmförderungen wäre die Produktion von lukrativen Kinofilmen und TV-Serien gar nicht erst möglich. Über 50 Millionen Euro verteilt alleine der Deutsche Filmförderfonds jährlich an unterschiedliche Produktionen. Doch schon lange werden Stimmen laut, die eine dringende Sanierung der deutschen Filmkassen fordern. Denn wie kann man argumentieren, dass vielen jungen deutschen Filmemachern jegliche Förderungen verwehrt bleiben, während stattdessen US-Prestigeprojekte wie die TV-Serie "Homeland" mit deutschem Steuergeld gefördert werden?

Den Dreh der US-Erfolgsserie in Berlin lässt sich das deutsche Medienboard in Berlin-Brandenburg nämlich einiges kosten: Satte eine Million Euro steuert die Filmförderungsstelle laut Informationen des US-Branchenblatts Variety bei - und das einfach nur, weil in Berlin gedreht wird! Natürlich ist "Homeland" nicht die einzige ausländische Produktion, die vom Medienboard gefördert wird: Einige preisträchtige Festivalfilme der letzten Jahre gehen u.a. auch auf das Konto des Medienboards. Es bleibt jedoch trotzdem fraglich, ob solch eine hohe Subvention für eine US-Pay-TV-Serie wirklich gerechtfertigt erscheint.



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