Fernsehen

Sinneswandel: Deshalb unterstützt Désirée Nick Claudia Obert jetzt

Nach der Mobbing-Folge von "Promis unter Palmen" rechnete Desirée Nick mit ihren Mitstreitern ab - und verteidigte Claudia Obert.

Desirée Nick verteidigt Claudia Obert
"Promis unter Palmen"-Rivalinnen Desirée Nick und Claudia Obert. Nach der Mobbingfolge stellt sich erstere nun auf die Seite der Modeunternehmerin. Getyt Images/Facebook/Desirée Nick

Wer "Promis unter Palmen" gesehen hat, kennt diesen Moment noch zu gut, wenn man sich vor Fremdscham und Gezeter-Gier schon beinahe vom Bildschirm abwenden musste, als Claudia Obert und Desirée Nick aufeinandertrafen. Die beiden TV-Ladies lieferten sich vor laufender Kamera ein Wortgefecht nach dem nächsten. Dann folgte vor drei Folgen das Aus für Desirée Nick, da sie von ihren  Co-Kandidaten aus dem Spiel gewählt wurde. Ausgerechnet ihre Rivalin ging daraufhin versöhnlich auf die Entertainerin zu: "Ich habe dich nur gewählt, weil du die einzig starke Konkurrentin im Haus bist. Ich mag dich gern!" 

Eine Folge später war auch Claudia Obert nicht mehr in der Show dabei. Sie stahl sich nach Mobbingattacken ihrer Mitbewohner - sie wurde beispielsweise als Eiterpickel beschimpft und am Einschlafen gehindert - heimlich davon. Ein Rückzug aus der Show, den ihr keiner der Zuschauer verübeln konnte. Seither wird im Netz mächtig über die Angriffe von Oberts Co-Kandidaten diskutiert, gegen Sat.1 wird sogar von der Staatsanwaltschaft Berlin ermittelt.

 

Sinneswandel: Deshalb unterstützt Désirée Nick Claudia Obert jetzt

Auch Desirée Nickt scheint ihre ehemaligen Mitstreiter inzwischen mit anderen Augen zu sehen, nimmt Claudia Obert sogar in Schutz. Nach der Ausstrahlung der sogenannten Mobbingfolge meldete sich die "spitze Zunge der Nation" auf Facebook zu Wort und verblüffte mit deutlichen Worten: "Ich habe gestern bei Promis unter Palmen erstmalig gesehen, wie die Truppe sich nach meinem Auszug Claudia gegenüber verhalten hat. Hatte ich doch angenommen, dass sich nach meinem Exit im Haus Harmonie einstellen würde", schreibt sie dort in einem längeren Statement. "Ich kenne die Beteiligten natürlich intensiver als jeder Zuschauer und ich stelle fest: hätte ich gewusst, wie Claudia von dieser Gossen GANG behandelt worden ist, dann hätte ich noch ganz andere Seiten aufgezogen! Ich habe in der Jugendstrafanstalt Plötzensee als Jugendseelsorgerin gearbeitet und das Gruppenverhalten gestern, weist starke Parallelen zu den milieugeschädigten inhaftierten Straftätern auf, die für 30,00 Euro die Oma erschlagen haben."

Weiter erklärt sie, dass ein offener Streit etwas Reinigendes hat - Mobbing wie in der Sendung jedoch unter Strafe gestellt werden sollte: "Was da gestern gegen Claudia ablief, hat in mir menschlichen Ekel ausgelöst. Zwischen mir und Claudia war es ein Schlagabtausch von Frau zu Frau, gestern sah man eine primitive Horde unterbelichteter Mitläufer die einem frauenverachtetem "Führer" und Schwachmaten der sich als "Mentor" darstellt, in menschenverachtender Weise kollektiv gefolgt sind, sodass es mich persönlich an die dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte erinnert hat. So geht weder Debatte, noch Satire, noch Unterhaltung, noch Kabarett. Es war Primitivität gegen Einzelne, die nur ob ihrer Individualität und einer eigenen Meinung - ihrer Andersartigkeit - ausgegrenzt werden sollen!"

Das Bett nass zu machen, mit Chipstüten zu rascheln, Eiterpickel auszudrücken und Claudia Obert bewusst nicht wahrzunehmen, "das war Mobbing in Reinkultur, in der Form eines Integrationskindergartens für sozial Schwache", ist sich Desirée Nick sicher. Für ihre "Promis unter Palmen"-Kollegen hat sie daher nur böse Worte übrig: "Der Vollhonk wagt es, sich als ein spiritueller Mentor auszugeben? Ich halte dieses Auftreten für kriminell, sittenwidrig und illegal - der Typ ist Falschgeld vom Scheitel bis zur Sohle. Nicht nur Chapeaux dass RTL und Sat 1 ihn gechassed haben, Amerika sollte ihn rausschmeißen, weil er schon quieken würde, wenn man ein Zäpfen ins sein A***loch schiebt. Die blonde Kackbratze mit der Dachrinnenunterlippe und der Mann, der Naddel das Gebiss geklaut hat, unterwerfen sich hündisch diesem Freak der unter falschem Namen lebt und predigen noch sein Credo?"

 

Desirée Nick: TV-Verbot für "Gesindel"

Sie distanziere sich von diesem Pöbel, der gestern seine wahres Ich gezeigt habe, so Desirée Nick weiter: "So und nicht anders sind sie. Solches Gesindel sind nicht meine Kollegen! Meine Kollegen sind Künstler! Künstler ticken anders als dieser Abschaum, der sich bei seinem Mobbing auch noch selbst gefeiert hat! Solche Leute sind nur mit mir verbunden gewesen in Form einer bösartigen Schuppenflechte! Sie breiten sich kurzzeitig aus und gehören dann beseitigt aus meinem Umfeld." Die Konsequenzen ihrer Mobbing-Machenschaften sollten die drei zu spüren bekommen, findet die Berlinerin. Und zwar, indem sie in Zukunft nicht mehr im TV zu sehen sind.

Inwiefern sich Sat.1, RTL und Co. diese Forderung zu Herzen nehmen, ist fraglich. Immerhin hat sich der "Promis unter Palmen"-Sender kurz vor der Mobbing-Folge bereits von Bastian Yotta distanziert. 

Versöhnlichere Worte findet Desirée Nick lediglich für zwei ihrer einstigen Co-Stars. Sie hasse "die alle" (gemeint sind damit Bastian Yotta, Matthias Mangiapane und Carina Spack, Anm. d. Red.) außer Tobi - und "Claudia darf gerne auf ein Sektchen vorbeikommen, der Moet steht schon kalt! Ich geh bei ihr später vorbei und kaufe 5 Paar Schuhe!"

 
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