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Shitstorm gegen Carmen Geiss: Luxus in den Slums

Aktuell drehen die Geissens für RTL2 in Kolumbien. Abseits der Produktion für ihre Doku-Soap „Eine schrecklich glamouröse Familie“ entwickelt sich der Aufenthalt des Paars auf den sozialen Netzwerken zum Aufreger. Grund: Carmen Geiss lichtete sich in Armenvierteln in Designerkleidung ab – und postet die Bilder fleißig auf Facebook.

Die Geissens
Die Geissens haben einen Shitstorm. Foto: RTL2

Carmen Geiss (50) ist eine rheinländische Frohnatur. Wahrscheinlich hat sie über folgende Fotos, die sie mit touristischem Eifer geschossen haben mag, wenig nachgedacht. Dennoch folgte der Shitstorm auf dem Fuß. Von „Geschmacklosigkeit“ ist auf den sozialen Netzwerken zu lesen.

 

Schickes Kleidchen, Sonnenbrille und mondäner Hut – so kennen und lieben wir Carmen Geiss. Dennoch ist verständlich, dass ihre Fotos aus der kolumbianischen Hafenstadt Cartagena wenig Anklang finden. Der Facebook-Bildtext, „Heute geht es mal in die Slums von Cartagena“, sorgte für weitere Empörung.

Gleiches gilt für folgende Aufnahme, die die top-gestylte Millionärin neben einem Slum-Bewohner zeigt. Carmen Geiss‘ Kommentar. „Aber modisch ist er!"

 

Aber modisch ist er!!!󾰀󾌸󾌰

Posted by Carmen Geiss on Samstag, 9. Januar 2016

Besonders prekär: Über die Hälfte der rund eine Millionen Einwohner Cartagenas lebt laut Angaben der Bild-Zeitung in Armut. Das Blatt versuchte vergeblich, Carmen Geiss zu erreichen, erhielt aber immerhin eine Antwort von RTL2: Der Sender drehe gerade mit den Geissens in Kolumbien, allerdings nicht in den Slums.

Für die Armen engagiert

Bosheit wollen wir Carmen Geiss nicht unterstellen. Vielleicht sollte sie vor den nächsten Postings von ihrer Reise einfach ein wenig nachdenken. Eigentlich engagiert sich das Paar regelmäßig für wohltätige Zwecke. Unter anderem sammelten sie erst im Dezember mit einer besonderen Modekollektion unter dem Titel „Time to Care“ Geld für die UN-Nothilfe.



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