Kino

Shia LaBeouf mailt Penis-Bilder für "Nymphomaniac"

Skandalregisseur Lars von Trier verlangte für sein neues Erotik-Drama eine Mutprobe von Hauptrollen-Kandidat Shia LaBeouf. Der zögerte nicht lange…

Shia LaBeouf mailt Penis-Bilder für "Nymphomaniac"
Shia LaBeouf mailt Penis-Bilder für "Nymphomaniac" (Concorde) Concorde

Eine gute Leistung beim Vorsprechen reicht manchmal nicht, um eine begehrte Filmrolle zu ergattern. Besonders nicht bei Skandalregisseur Lars von Trier. Denn der verlangte von seinem Hauptrollen-Kandidaten Shia LaBeouf für sein freizügiges Projekt "Nymphomaniac" eine echte Mutprobe: Der ehemalige "Transformers"-Star sollte ihm ein Bild von seinem Penis zumailen, um überhaupt vorsprechen zu dürfen! "Als ich damals Kontakt mit den Produzenten aufnahm, war das erste, dass sie Bilder von meinem Penis sehen wollten", berichtet Shia LaBeouf. "Ich erhielt eine Nachricht, in der stand 'Bist Du wirklich bereit?'. Ich glaube, das sollte ein erster Test sein, so nach dem Motto: 'Mal schauen, wie lang der Typ sich ziert, seinen Schwanz durchs Internet zu schicken…' Ich habe dann zwanzig Minuten gebraucht und sie hatten das Bild. Darauf antworteten sie: 'Ok, der Typ meint's ernst!'" Mut ist für "Nymphomaniac" tatsächlich von allen Schauspielern gefragt, denn im Film um die Erlebnisse einer Sexsüchtigen sind echte Hardcore-Aufnahmen zu sehen - und das mit Stars wie Charlotte Gainsbourg, Uma Thurman, Willem Dafoe, Christian Slater, Jamie Bell oder Stellan Skarsgård.

 

Intime Montage

Trotzdem wird niemand das Gemächt von Shia LaBeouf erblicken: Für die Sex-Szenen filmte Lars von Trier seine Stars beim Vortäuschen des Geschlechtsverkehrs, die Hardcore-Variante drehte er dann mit Pornodarstellern nach. Deswegen sind in den fraglichen Sequenzen zwar die Gesichter der Stars zu sehen, doch sobald die Kamera auf die Intimzone der Beteiligten gerichtet wird, sind die Körper der Porno-Doubles zu sehen. Shia LaBeouf hatte an seinem Auftritt jedenfalls großen Spaß: "Ich war lange Zeit meiner Karriere immer der Jedermann, der ganz normale Typ, der in eine außergewöhnliche Situation gerät. Hier hatte ich zum ersten Mal die Chance, einen schleimigen, fiesen, blasphemischen, kleinen Drecksack zu spielen." Laut Kritikermeinung gelingt LaBeouf das außerordentlich gut und so ist "Nymphomaniac" sogar auf der Berlinale zu sehen, die am 6. Februar beginnt. Offizieller Kinostart ist dann am 20. Februar, die Fortsetzung des zweiteiligen Sex-Epos kommt bereits am 3. April ins Kino.



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