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Sex-Skandal in Hollywood: Stars sagen gegen Harvey Weinstein aus!

Harvey Weinstein Jennifer Lawrence
Kaum ein Star in Hollywood kam an Harvey Weinstein vorbei: Die Details zu den sexuellen Übergriffs- und Vergewaltigungs-Vorwürfen gegnüber dem Produzenten erschüttern die Traumfabrik! Getty Images

Gwyneth Paltrow, Angelina Jolie & Co.: Die Traumfabrik wird womöglich vom größten Sex-Skandal der jüngeren Vergangenheit erschüttert. Im Mittelpunkt: Produzent Harvey Weinstein.

Einstmals galten Filme von Harvey Weinstein als einer der größten Oscar-Garanten: Wer sich tatsächlich einen der begehrten Goldjungen holen wollte, musste meist entweder an Produzent Harvey Weinstein vorbei oder sich am besten einen Platz in seinen gewinnträchtigen Produktionen sichern. Die Weinsteins galten einst als Gütesiegel für Hollywood-Exzellenz. Doch die zerfällt nun komplett: Denn innerhalb von einer Woche hat sich die Causa Weinstein zu einem der größten Sex-Skandale in der Geschichte Hollywoods entwickelt.

 

Neue Vergewaltigungsvorwürfe gegen Harvey Weinstein

Vor knapp einer Woche hatte ein Artikel der New York Times den Stein des Anstoßes gegeben, in dem mehrere Frauen den bedeutenden Produzenten verschiedener sexueller Übergriffe in der Vergangenheit beschuldigten. Doch dabei sollte es nicht bleiben: Ein umfangreicher Artikel des „New Yorker“ bringt eine gänzlich neue und perverse Dimension des Sex-Skandals um Produzent Harvey Weinstein zum Vorschein.

1997 soll der US-Produzent die damals 21-jährige Darstellerin Asia Argento vergewaltigt haben. Er lud sie auf eine Party ein und habe sie dann auf seiner Hotelsuite empfangen. Argento schildert im New Yorker die erschütterten Details dieses „Treffens“: „Es war ein Albtraum!“ Mittlerweile äußern auch Hollywood-Ikonen wie Gwyneth Paltrow und Angelina Jolie ihre verstörenden Ereignisse mit Harvey Weinstein: Paltrow erinnert sich bspw., wie Weinstein sie im Alter von 22 Jahren vor einer ihrer größten Rollen in seine Suite im Beverly Hills Hotel bestellt hat, seine Hände auf sie gelegt hat und vorgeschlagen hat ins Schlafzimmer zu gehen, um massiert zu werden.

Gwyneth Paltrow Harvey Weinstein
Gwyneth Paltrow enthüllt ihr traumatisches Treffen mit Harvey Weinstein          Getty Images

Für Paltrow war das Erlebte ein Trauma: „Ich war ein Kind. Ich hatte unterschrieben. Ich war gelähmt.“ Paltrow konnte Weinstein zwar abweisen, doch der Produzent warnte sie jemals von diesem Treffen zu erzählen: "Ich dachte, er würde mich feuern", so Paltrow. Auch Angelina Jolie und weitere Kollegen berichten von ähnlichen Vorfällen. Wie groß die Dunkelziffer bei all jenen Darstellerinnen ist, die es in der Traumfabrik nicht geschafft haben, kann derzeit wohl nur erahnt werden.

 

Weinsteins Sprecherin bestreitet Vorwürfe

"Alle Vorwürfe von nicht einvernehmlichem Sex werden von Mr. Weinstein kategorisch dementiert", erklärte seine Sprecherin Sallie Hofmeister und legte die Rechtfertigung nach: "Mr. Weinstein ist der Ansicht, dass alle diese Beziehungen einvernehmlich waren." In einem Audio-Ausschnitt aus dem Jahr 2015 gab Weinstein hingegen sogar offen zu, dass er daran „gewöhnt“ sei, Frauen offensichtlich zu belästigen. Doch der US-Justiz waren trotz der offensichtlichen Beweise die Hände gebunden:

Die Konsequenzen, die dem US-Produzenten nun drohen sind noch nicht absehbar: Aus seiner eigenen Produktionsfirma wurde der 65-jährige gefeuert. Seine Frau kündigte in einer Mitteilung an, dass sich sich von ihrem Mann trennen wird. Doch noch immer wirkt der Skandal Weinstein wie ein Fass ohne Boden: Besonders die offensichtliche und noch unergründete Mittäterschaft jahrzehntelanger Gefährten könnte die Traumfabrik in ihren Grundfesten erschüttern.   

 

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