Fernsehen

Seven: So bin ich zu "Sing meinen Song" gekommen

Er ist der, den niemand kennt. Er ist der, der einen Welthit versemmelt. Aber er ist auch der mit der Hammer-Stimme: Wir haben mit Seven gesprochen, der momentan "Sing meinen Song" aufwirbelt.

Sing meinen Song, Seven
Seven ist der Unbekannt bei "Sing meinen Song" - bis jetzt /VOX/Marie Schmidt

Was haben wir vor einer Woche mit Seven bei "Sing meinen Song" mitgelitten. Der Sänger hatte sich "99 Luftballons" von Nena geschnappt - und "verkackt". Das sagt der Schweizer Sänger zumindest selbst. Im Gespräch mit unserer TV Movie Online-Redakteurin Laura Schäfer erinnert sich Seven an den Moment: "Das war von Anfang an meine Angst-Stelle. Als ich dann gemerkt habe, dass ich den Song abbrechen und nochmal von vorne anfangen muss, bin ich erst richtig angekommen in der Show. In dem Moment erlebst du deinen schlimmsten Albtraum." Aber Seven wäre nicht Seven, wenn er das Ganze nicht mit Humor nehmen würde. "Danach war ich ziemlich locker. Schlimmer konnte es ja nicht mehr kommen!", lacht er.

 

Seven: Vom Konzert zu "Sing meinen Song"

Der sympathische 37-Jährige hätte übrigens nie damit gerechnet, von Xavier Naidoo für die VOX-Show ausgesucht zu werden. Doch dann sollte der Besuch eines Konzerts alles verändern. Zusammen mit seiner Frau schaute sich Seven die Show der Söhne Mannheims in seinem Heimatort an. "Ich kannte vorher schon einen der Söhne", erzählt der Sänger rückblickend und dieser hat offenbar alles eingefädelt. Während der Show kündigte Xavier Naidoo den Auftritt eines regional bekannten Sängers an und rief dann Seven auf die Bühne. "Ich habe mich total überrascht zu meiner Frau umgedreht und immer wieder gefragt: 'Wie bitte?'", ruft sich Seven in Erinnerung und man hört ihm noch heute die riesige Freude an. 

An jenem Abend spielte er einen Song mit der Band. Wenig später sprach ihn Xavier Naidoo im Backstage-Bereich an und fragte ihn rundheraus, ob er in der nächsten Staffel von "Sing meinen Song" mitmachen wolle. "Da bin ich aus allen Wolken gefallen! Damit hätte ich nie gerechnet. Eigentlich bin ich nur auf ein Konzert gegangen und mit einem Ticket nach Südafrika wieder nach Hause gekommen", fasst er zusammen. 

 

Seven, der Privatmensch

Nun ist Seven dabei und kann locker mit den alten Hasen Nena und Wolfgang Niedecken mithalten. Seine Stimme ist außergewöhnlich, sein Sound ganz besonders. Seine Art ist sehr sympathisch, im Gespräch wie in der Show, auch wenn er sich dort noch etwas zurückhält. Seven hat aber auch ganz bestimmte Vorstellungen, was er von sich preisgibt und was nicht. "Ich würde nie das Bild meines Kindes in einer Zeitung sehen wollen oder ein Kamerateam zu mir nach Hause einladen", stellt er klar. "Ich möchte einfach eine klare Grenze ziehen."

Deshalb hat sich der Sänger auch seinen Künstlernamen zugelegt. Eine besonders geistreiche Erklärung für diese Wahl gibt es nicht, lacht er. Sieben sei einfach seine Lieblingszahl.

 

Dienstag ist Seven-Tag

Am Dienstag (19.4.) ist schon sein großer Abend, dann werden The Boss Hoss, Xavier Naidoo, Anett Louisan, Nena, Wolfgang Niedecken und Samy Deluxe Sevens funkige Soul-Nummern zum Besten geben. Wie war's? "Ich habe mir vorher viele Gedanken gemacht, wie es wohl wäre, wenn The Boss Hoss dieses Lied singt und Nena jenes - es kam alles anders. Ich wurde an diesem Abend so überrascht, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen! Man sieht mich selten sprachlos, aber sie haben es geschafft." Wir lassen uns den Seven-Abend ganz sicher nicht entgehen und schalten um 20.15 Uhr VOX ein. In den Werbepausen hören wir mal in Sevens frisch veröffentlichtes Best-of-Album an:

Seven
Das Best-of -Album vereint Sevens größte Hits aus 14 Jahren Karriere und seine Tracks aus "Sing meinen Song"


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