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Seth MacFarlane: Balanceakt Oscar-Moderation

Seth MacFarlane moderiert am 26. Februar die Oscar-Verleihung
Seth MacFarlane

"Ted"-Regisseur Seth MacFarlane bereitet sich derzeit auf seinen Gig als Oscar-Moderator vor - eine "Family Guy"-Veranstaltung will er jedoch nicht daraus machen.

Der Komiker und Stimmakrobat wurde als Moderator für die Oscar-Verleihung 2013 engagiert und wird sich wohl kein Vorbild an James Franco und Anne Hathaway nehmen, deren Auftritt 2012 eher mäßige Kritiken erhielt. Gegenüber der amerikanischen Ausgabe des "Rolling Stone"-Magazins verrät der "Ted"-Regisseur: "Es geht darum, die Balance zu finden zwischen dem, was ich mache und gleichzeitig zu respektieren, dass es die Oscars sind", meint Seth MacFarlane, der die Zuschauer seiner Serie "Family Guy" gerne auch mal politisch inkorrekt zum Lachen bringt. "Es geht darum, den Balanceakt zwischen altmodischer Unterhaltungskunst und modernem Biss zu meistern."

Diesen Biss mögen anscheinend ausgerechnet die  "South Park"-Macher nicht, die "Family Guy" bereits in einer Episode ihrer Serie zum Thema machten und auch in Interviews kein gutes Haar an der Trickserie ließen. MacFarlane kann diese Antipathie allerdings nicht verstehen: "Ich fand die 'South Park'-Episode wirklich witzig und zutreffend. Was ich nicht verstehe, ist die persönliche Abneigung, die sie ständig in der Presse verlautbaren, über die Show und mich, wo es auch gar nicht um Humor geht", wundert sich der 39-Jährige. "Es wäre interessant, zu erfahren, woher das kommt, denn ich kenne sie gar nicht persönlich."

Seth MacFarlane wird alle seine Kritiker am 26. Februar von seiner Moderationskunst überzeugen können, wenn er zum ersten Mal die legendäre Award-Show moderiert.
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