News

Nach Tod von George Floyd: "Sesamstraße" erklärt Rassimus

Die US-"Sesamstraße" nimmt ihren Bildungsauftrag ernst und nimmt nach dem Tod von George Floyd eine Sondersendung zum Thema Rassismus ins Programm. 

 "Sesamstraße" will Kindern Rassimus erklären
In den USA arbeitet die "Sesamstraße" gemeinsam mit CNN an einer Sondersendung zum Thema Rassismus. © NDR/Children's Television Works

Der Tod des Afroamerikaners George Floyd durch die Hand eines weißen Polizisten am 25. Mai entsetzt derzeit Menschen auf der ganzen Welt. In den USA und in vielen anderen Ländern wird gegen Polizeigewalt und Rassismus demonstriert, etliche Prominente nutzen ihre Bekanntheit, um auf das Thema aufmerksam zu machen und Ungerechtigkeiten anzuprangern, Streamingdienste wie Netflix reagieren mit einer speziellen Filmauswahl im Rahmen von #blacklivesmatter. Jetzt wird auch die "Sesamstraße" in den USA aktiv. 

Gemeinsam mit den CNN-Mitarbeitern Van Jones und Erica Hill diskutieren die beliebten "Sesamstraße"-Figuren Elmo, Bibo, Abby Cadabby und Rosita sowie eingeladene Experten in der 60-minütigen Spezialsendung "Coming Together: Standing Up to Racism" über die Themen Rassismus, Protest, Vielfalt, Empathie und Verständnis und beantworten Fragen, die ihnen von Familien eingeschickt wurden.

Das Spezial soll am Sonntag, den 6. Juni, um 10 Uhr morgens auf CNN, CNN International und CNN en Español zu sehen und unter CNN.com sowie via CNN-App abrufbar sein.

Ob auch hierzulande eine "Sesamstraße"-Sonderfolge geplant ist, ist nicht bekannt. Für das Wochenende wurden in Deutschland zahlreiche Demonstrationen angekündigt. So finden am Samstag, den 6. Juni in diversen deutschen Städten wie Köln, Hamburg oder Frankfurt ab 14 Uhr Demos statt. 

 


Tags:
Das könnte Sie auch interessieren
TV Movie empfiehlt