Fernsehen

Serientod bei „Polizeiruf 110“ | Klaus Manchen nach Erpressung rausgeschrieben

Nach zehn Jahren beim Rostocker „Polizeiruf 110“ steigt Klaus Manchen aus der Serie aus.

Klaus Manchen Polizeiruf 110
Klaus Manchen verlässt den "Polizeiruf" nicht böse, aber etwas enttäuscht. Foto: NDR/Christine Schroeder

Böse ist er den Machern der Serie „Polizeiruf 110“ (Sonntag, 20.15 Uhr, ARD) nicht. Dennoch verabschiedet sich Klaus Manchen (83) nicht vollends glücklich von seiner Serienrolle Veit Bukow. Nach einem Jahrzehnt ist er morgen zum letzten Mal als TV-Vater Charly Hübners (47) zu sehen.

„Mein Abschied ist lieblos. Meine Rolle wird unachtsam und gleichgültig entsorgt. Ich bin zum Abfallprodukt geworden“, erklärt der Schauspieler in einem Interview mit „Bild“.

 

Polizeiruf 110: Klaus Manchen erpresste die Drehbuchautoren

Wie Manchen weiter berichtet, sei sein Serientod das Ergebnis einer Erpressung. Grund war die Entwicklung seiner Rolle. „Meine Figur hat sich vom gerissenen Gauner und Familienmenschen zum nur noch lieben Opa verändert“, berichtet er, allerdings sei das Reizvolle für ihn der Widerspruch gewesen. Seine Forderung: „Schreibt die Rolle um – oder schreibt mich raus!“

Die Autoren entschieden sich dafür, Veit Bukow aus der Serie zu schreiben. Warum sein Ende mit einem Knall besiegelt wird, lest ihr im kompletten Interview bei „Bild“.

 
 
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