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Serien-Star Jussie Smollett outet sich als schwul

In den USA ist Jussie Smollett mit der Serie "Empire" zum Superstar geworden - und zum Vorbild für schwarze Schwule. Das ist seine Mission...

Jussie Smollett
Jussie Smollett outete sich jetzt in einem Schwulen-Magazin /Getty Images

Vor fast genau einem Jahr lief in den USA die erste Folge der Hip-Hop-Serie "Empire". Während diese in Deutschland eher zum Flop wurde, wurde sie in den Staaten sensationell gut aufgenommen. Hauptdarsteller Jussie Smollett spielt in der musikgeprägten Drama-Serie den schwulen Jamal, Sohn des mächtigen Plattenbosses Lucious Lyon (Terrence Howard). 

Ja, auch Jamal-Darsteller Jussie Smollett ist schwul. Mit 19 Jahren offenbarte er dies seinen Eltern und auch später war dies kein Geheimnis. Nur vor der Weltöffentlichkeit wollte er lange Zeit nicht über seine Sexualität sprechen. Doch nun ist die Zeit gekommen! "Wenn ich mir selbst einen Stempel aufdrücken müsste, wäre das der des schwulen Mannes", erklärt er im Gespräch mit dem Schwulen-Magazin "Out". Liebe sei das Einzige, was zählt und er hoffe, mehr Menschen würden sich diesem Gefühl öffnen, egal welches Geschlecht sie schließlich verzaubern würde. "Wenn ich mich in eine Frau verliebe, werde ich diese Frau lieben." Die Aufklärung darüber hat sich der 32-Jährige auf die Fahne geschrieben.

 

Jussie Smollet: Schwierige Jugend wegen Homosexualität

In der ersten Staffel sieht man Rückblenden in denen Lucious körperlich gegen sein Sohn vorgeht, einzig, weil dieser homosexuell ist. Als Schwarzer sei das noch unmöglicher. Vorurteile, die Smollett selbst erlebt hat, als er im Filmbusiness durchstarten wollte: "Wie sollte ich durch die Welt kommen, wenn mir erzählt wurde, dass ich besser hinter der Kamera bleiben sollte, weil ich schwul bin?", erinnert sich der TV-Star. 

Als in der Schule ein Musical aufgeführt wurde und er die Hauptrolle ergatterte, wurde dies zum Wendepunkt. "Die Leute haben sich unwohl damit gefühlt, dass ich dieses weiße Mädchen küssen sollte. Es war 2000! Danach habe ich die Schule verlassen, weil ich mich nicht länger zum Gegenstand dieser Kacke machen lassen wollte." Einen Punkt macht er im Interview aber ganz klar: "Ich bin ein schwuler Mann. ich bin ein schwuler Mann. Ich bin ein schwuler Mann. Ich weiß nicht, wie oft ich das noch sagen muss."

 



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