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Sennheiser RS 5200 – Einsteigerfreundlicher TV-Kopfhörer für alle Altersklassen!

Mit dem RS 5200 veröffentlicht Sennheiser ein neues Modell seiner eigenwilligen TV-Kopfhörer. Für wen sie sich lohnen, verraten wir euch in unserem Test!

Sennheiser RS 5200
Das Sennheiser RS 5200 im TVMovie.de-Technik-Test! Foto: Sennheiser
Inhalt
  1. Sennheiser RS 5200: Ausstattung, Optik und Komfort
  2. Sennheiser RS 5200: Verbindung, Sound und Ergonomie
  3. Fazit zum Sennheiser RS 5200

In-Ear-Buds, Over-Ear-Kopfhörer, TV-Kophörer, True-Wireless-Kopfhörer, Kabel-In-Ear-Ohrhörer: Mittlerweile haben Sound-Fans die Qual der Wahl, wenn es um die Auswahl eines neuen Kopfhörers fürs TV- und Audiovergnügen geht. Doch nicht nur die Form und die mögliche Technik sind mittlerweile entscheidend beim Kopfhörerkauf, sondern vor allem die zugrundeliegende Soundqualität. In einem fast schon übervollen Markt stechen die Sennheiser RS 5200 gleich auf zwei verschiedene Arten positiv heraus: Zum einen durch ihr durchaus eigenwilliges Stethoskop-Design mit einem Y-förmigen Bügel an der Unterseite, der die Ohrhörer quasi zusammenhält und die notwendige Stabilität verleiht. Zum anderen durch ihre Ausrichtung auf ein Verstärken des TV-Signals, das in der Klarheit und Ausrichtung quasi einzigartig ist.

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Sennheiser RS 5200: Ausstattung, Optik und Komfort

Sennheiser RS 5200
Die Sennheiser RS 5200 in Action! Foto: Sennheiser

Der Audio-Arzt bzw. die Audio-Ärztin, dem/der die TV-Fans vertrauen: Zumindest solche und ähnliche Sprüche dürften sich alle Sennheiser RS 5200-Käufer*innen vermutlich früher oder später anhören dürfen. Denn die Kinnbügelkopfhörer erinnern tatsächlich wegen ihrer etwas eigenwilligen Form an ein ärztliches Stethoskop, aber tatsächlich deutlich komfortabler zu tragen sind, als es vielleicht im ersten Moment den Anschein hat. Das liegt daran, dass Sennheiser den TV-Kopfhörern mehrere Ohrpolsterungen für verschiedene Gehörgänge beigelegt hat, sodass quasi jeder bzw. jede Nutzer*in den passenden Ansatz dabei hat, um ein möglichst komfortables Audio-Erlebnis zu erhalten. Tatsächlich waren wir beim Antesten überrascht, wie komfortabel die Sennheiser RS 5200 ausfallen: Durch die Kinnbügel-Form ist die nötige Stabilität im Ohr gegeben, gleichzeitig auch kein zu großer Anpressdruck, wie bspw. vereinzelt bei In-Ear-Buds, der sich dann letztendlich negativ auf den Tragekomfort auswirkt.

Generell sind die Sennheiser RS 5200 sehr gut ausgestattet: Neben den besagten Ohrpolsterungen sowie dem Grundgerät, ist auch eine Ladestation bzw. zeitgleich auch Signalstation, ein Netzteil mit mehreren Adaptern, ein Klinkekabel, ein optisches Kabel, ein Cinch-Klinkekabel sowie eine Kurzanleitung im Lieferumfang enthalten. Die Lade/Sendestation wird mittels Klinke- bzw. optischem Kabel an den TV angeschlossen und funktioniert eben als Sende- und Ladeeinheit für die TV-Bügelkopfhörer. Die lassen sich innerhalb von ca. drei Stunden voll aufladen (was übersichtlich von drei Ladebalken auf dem Display signalisiert wird) und dann für bis zu 12 Stunden nutzen. Diese Laufzeit konnten wir bei unserem Test auch in etwas so bestätigen: Nach den ersten drei Ladedurchläufen landeten wir bei 11,5 Stunden Nutzungszeit, was in etwa den anvisierten 12 Stunden von Sennheiser entspricht.

 

Sennheiser RS 5200: Verbindung, Sound und Ergonomie

Um etwas im vorweg festzustellen: Die Sennheiser RS 5200 richten sich natürlich überwiegend an eine Zielgruppe, die erstens den Signalton des Fernsehers vor allem zur Abendzeit möglichst ungefiltert per TV-Kopfhörer genießen möchte bzw. zweitens möglicherweise auch unter Schwerhörigkeit leidet bzw. auf eine hohe Lautstärke beim TV schauen angewiesen ist. Gerade für die letzte Zielgruppe, zu der wir vor allem ältere Nutzer*innen dazuzählen, leistet Sennheiser mit einem möglichst einsteigerfreundlichen Setup die Grundlage für ein unbeschwertes Audio-Erlebnis. Neben dem einfachen Anschluss ist die Basisstation spielerisch leicht einzurichten (auch wenn zu Beginn einige Kabel angeschlossen werden müssen, was möglicherweise Technik-unaffine Käufer*innen einmalig überfordern könnte): Große Plus- und Minusbuttons sind natürlich für die Lautstärke zuständig, die sich tatsächlich sehr laut (mit weit über 100 dB einstellen lässt). Für den/die Normalnutzer*in natürlich viel zu laut, aber für die bereits angedeutete Zielgruppe möglicherweise die perfekte Alternative zu einem zu leisen TV-Signal aus den mittlerweile sehr dünnen und teilweise dumpfen TV-Boxen. Die Lautstärke lässt sich auch individuell auf den einzelnen Ohren anpassen, was natürlich speziell denjenigen zugutekommt, die bspw. auf einem Ohr schlechter hören, als auf dem anderen.

Drei Klangprofile bieten die Sennheiser RS 5200 „out of the box“, die sich jeweils sehr einfach aktivieren lassen. Während bei Profil 1 vor allem tiefe Geräusche dominieren, werden bei Profil 2 eher die Höhen im Gesamtbild des Sounds akzentuiert. Profil 3 sorgt eher für ein balanciertes akustisches Gesamtbild. Während die drei Klangprofile noch ziemlich Geschmackssache sein dürften, hebt sich das Sennheiser RS 5200 vor allem mit seinem Sprachverständlichkeitsmodus ab: Der lässt sich an der Kopfhörerseite aktivieren und verstärkt individuell gesprochene Inhalte während Musik und Umgebungsgeräusche eher gedämpft werden. Wir haben die Sprachverständlichkeit bei einer aktuellen Bundesliga-Übertragung bzw. mehreren Filmen und Serien bei Netflix, Amazon & Co. getestet: Tatsächlich leistet der TV-Kopfhörer extrem gute Arbeit darin Sprachinhalte zu akzentuieren, die klar und verständlich herüberkommen.

Zur Akku-Laufzeit hatten wir uns ja bereits geäußert, doch auch an der Verbindungsqualität gibt es tatsächlich nichts auszusetzen: Bis zu 70 m gibt Sennheiser als mögliche Distanz zur Basisstation an. Ganz soweit haben wir im Real-Life-Test dann doch nicht zur Verfügung gehabt, aber in einer größeren 3-Raum-Wohnung inkl. dicker Wände konnten wir keinerlei Verbindungsabbruch bzw. Rauschen feststellen. Die Sennheiser RS 5200 lassen sich also auch perfekt nutzen, um bspw. irgendwelche Audioinhalte aus dem TV zu konsumieren, während man gerade in der Küche nebenbei werkelt.   

 

Fazit zum Sennheiser RS 5200

Sennheiser RS 5200
Das Sennheiser RS 5200 mitsamt der unterschiedlichen Ohrpolsterungen Foto: Sennheiser

Die Sennheiser RS 5200 richten sich natürlich an eine ausgewählte Zielgruppe: Gerade Menschen mit Hörproblemen, die darauf angewiesen sind, TV-Inhalte möglichst laut zu konsumieren, erhalten mit den Sennheiser RS 5200 wirklich ausgeklügelte und komfortable Bügelkopfhörer, die sich dank der individuellen Hörprofile, dem separaten Verstärken von links oder rechtslastigen Audioprofilen sowie dem exzellenten Sprachmodus, der bei TV-Inhalten vor allem Sprache verstärkt und Umgebungsgeräusche abschwächt, ein wirklich gutes Gesamtpaket. Trotz dem ungewöhnlichen Design überzeugen die TV-Kopfhörer mit gutem Komfort, auch über Stunden hinweg, sowie der langen Akku-Laufzeit, der einfachen Bedienbarkeit und der hohen Reichweite von 70 m (die wir im Test allerdings nicht vollends ausnutzen konnten). Mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 250 Euro ist das Sennheiser RS 5200 alles andere als günstig, doch gerade für das Einsatzgebiet quasi einzigartig. Von uns gibt es deshalb eine klare Kaufempfehlung.

Das Testsample wurde uns von Sennheiser zur Verfügung gestellt.

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