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Sebastian Vettel: Online-Petition nach Skandal-Entscheidung

Ferrari-Fans werfen dem Automobil-Weltverband FIA einen "dramatischen Entscheidungsfehler" vor und fordern via Petition Gerechtigkeit für Sebastian Vettel.

Lewis Hamilton Sebastian Vettel Formal 1
Sebastian Vettel: Online-Petition nach Skandal-Entscheidung. Bild: Charles Coates/Getty Images

Eine Fünf-Sekunden-Strafe kostete Sebastian Vettel am vergangenen Sonntag in Kanada den Sieg gegen Mercedes-Konkurrenten Lewis Hamilton. Doch nicht nur Vettel, der daraufhin trotzig im Zielbereich die Endplatzierungs-Schilder vor dem SF90 und dem Mercedes-Wagen vertauschte hatte, war darüber äußerst erzürnt, auch seine Fans sind sauer.

Daher fordern sie nun Online „Gerechtigkeit“ für den Ferrari-Piloten. Überholmanöver in der Formel 1 müssten "aus echten Kämpfen bestehen, von Rad zu Rad", so die Forderung auf der Online-Plattform "change.org".

Der Rennsport brauche wieder mehr "Action". "Lasst uns unsere Stimme erheben, uns Gehör verschaffen, denn die Formel 1 gehört uns, und wir sollten uns darum kümmern", so die Initiatoren weiter. Es sei an der Zeit, dass die FIA ihre Augen öffnen.

Damit stoßen die Fans im Grunde in das gleiche Horn wie Vettel selbst, der bei einer Pressekonferenz nach dem Zwischenfall verkündet hatte: „Das ist nicht der Sport, in den ich mich verliebt habe.“

Laut dem Magazin "Autosport" hat Ferrari neben einem Einspruch zusätzlich die Möglichkeit der Rennkommission neue Beweise vorzulegen, damit die Situation noch einmal neu beurteilt wird.  Dabei bezieht sich „Autosport“ auf den Artikel 14.1.1 der sportlichen Regeln des Internationalen Automobilverbandes.

 


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