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Sean Connery fast in "Skyfall"

Sean Connery fast in "Skyfall"
Sean Connery fast in "Skyfall" (Fox ) Fox

Es durfte letztlich nicht sein - aber Regisseur Sam Mendes hätte den Altmeister gerne im neuen Bond auftauchen lassen.

Vor nicht ganz einer Woche ist das neueste Bond-Abenteuer "Skyfall" in den Kinos angelaufen - und eilt seitdem von Rekord zu Rekord. Das tut natürlich auch Regisseur Sam Mendes gut, der sich in Interviews entsprechend locker präsentiert - und dabei mach' interessantes Geheimnis preisgibt. Eines davon war ein Kurzauftritt, ein sogenannter Cameo, von Bond-Altmeister Sean Connery, der ursprünglich für "Skyfall" angedacht war. "Das war definitiv in der Diskussion", offenbarte Mendez im Gespräch mit der Huffington Post. Aber als Profi war ihm wohl auch der Haken an der Sache wohl bewusst. Denn so abgefahren die Idee im ersten Moment auch klingt: "Ich glaube, das wäre problematisch gewesen. Es hätte dich irgendwie aus dem Film gerissen. Connery ist eben James Bond - er kann nicht einfach in einer anderen Rolle zurückkehren." Trotzdem: "Wir haben mit dem Gedanken durchaus geflirtet - aber es konnte nicht sein, weil es die Leute eben abgelenkt hätte."

 

Aus der Traum vom Bösewicht

Das ist leider auch für Sir Roger Moore eine schlechte Nachricht. Der hatte ja in sieben Filmen den Doppelnullagenten verkörpert - und dennoch neulich bekundet, dass er für sein Leben gern in die Rolle eines Bond-Bösewichts schlüpfen würde. Aber wenn schon ein Kurzauftritt von Sean Connery das Publikum verstören würde - wie würde es wirken, wenn einer der beliebtesten James Bonds der Geschichte plötzlich versuchen würde, sich selbst zu eliminieren? Und sei es im durchtrainierten Körper von Daniel Craig.



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